Kategorie: Umweltschule

Erweiterung des Schulwaldes – Danke an die Spender!

Am vergangenen Freitag haben wir Danke gesagt an die vielen Spender, Sponsoren und Helfer, die innerhalb kürzester Zeit dafür gesorgt haben, dass unsere Schulwalderweiterung umgesetzt werden konnte. Mehr als 80.000 EUR Spenden haben wir hierfür erhalten, die, sie werden es sehen, sehr gut angelegt sind.

Rede des Schulleiters Herr Michael Kluge: Danksagung an Sponsoren und Spender

Rede Frau Anspach-Wolf: Eröffnung des erweiterten Schulwalds

Das Gymnasium Anna-Sophianeum erhält die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“

Am 11.09.2019 wurde das Gymnasium Anna-Sophianeum zum nunmehr achten Mal in Folge mit dem Titel „Umweltschule in Europa“ für sein Engagement im Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet. In voller Vorfreude reisten deshalb Frau Anspach-Wolf und Herr Kiehne ins phaeno nach Wolfsburg, wo die diesjährige Auszeichnungsveranstaltung stattfand. Vor Ort erwartete die beiden ein buntes Festprogramm, in dessen Rahmen ausgewählte Schulen ihre Arbeitsergebnisse vorstellten. Im Vordergrund des zurückliegenden zweijährigen Projektzeitraumes standen zwei große Handlungsfelder: Zum einen wurden zahlreiche Projekte zum Thema Makro- und Mikroplastik in unserer Umwelt realisiert und Handlungsstrategien zu dessen Reduzierung erarbeitet und umgesetzt. Hervorzuheben sind besonders die beiden Jugend forscht Projekte unter der Leitung von Herrn Dr. Witt, die bereits beim diesjährigen Regionalwettbewerb in Braunschweig aufgrund ihrer hohen Innovationsgüte mit zahlreichen Preisen belohnt wurden. Zum anderen wurde, unter der Federführung von Herrn Wagener, die regelmäßig stattfindende Forschernacht am Anna-Sophianeum etabliert, bei der Schülerinnen und Schüler biologische, chemische und physikalische Umweltexperimente durchgeführt und am Ende des Tages in unserem Schulgarten übernachtet haben. Hier geht natürlich auch ein besonderer Dank an Herrn Pach, Frau Bohndiek, Frau Anspach-Wolf, Herrn Dr. Witt und Herrn Kiehne, die mit Rat und Tat den Jungforschern zur Seite standen.

Neues aus dem Schulgarten: Gewächshaus, Teichzaun und Baumspenden

Es geht voran im Schulgarten. Die Arbeiten am neu angeschafften Gewächshaus gehen munter weiter. Im Zuge des Umzuges der Fachgruppe Kunst wurden kürzlich ausgemusterte Arbeitsbänke kurzerhand als Pflanztische für das Gewächshaus umfunktioniert. Auch konnten aus Schulmitteln eine Bewässerungsanlage beschafft werden, sodass 2020 das Gewächshaus für den Biologieunterricht und die Schulgarten-AG voll genutzt werden kann.

Seit vielen Jahren ist unser naturbelassener Schulteich ein optisches Highlight unseres Schulgartens und bietet unter Naturschutz stehenden Tieren eine Heimat. Traditionell wird auch jedes neue Mitglied unserer Schulgemeinschaft durch sein „gutes“ Wasser getauft. Vor dem Hintergrund aktueller Sicherheitsbestimmungen wurde er nun mit einem Teichzaun versehen. Dieser soll verhindern, dass es zu ungewollten Unfällen kommt. Für die Schultaufe wird er natürlich weiterhin nutzbar sein.

Dank großzügiger Baumspenden von Frau Schubert und Herrn Hagelstein wurde der Schulgarten im Hinblick auf die pflanzliche Vielfalt bereichert. Die Einpflanzung erfolgte durch die Schüler der Schulgarten-AG. Vielen Dank!

Forschernacht 2018

Bei traumhaftem Wetter fand vom 25.5. 2018 bis 26.5. 2018 die zweite Forschernacht am Anna-Sophianeum statt. Zuerst erfolgte der Aufbau des Forschercamps im Schulgarten. Nachdem alles eingerichtet und vorbereitet war, wurden die einzelnen Arbeitsgruppen verteilt. Die Arbeitsgruppe von Herrn Wagener machte Pflegearbeiten im Schulgarten. Frau Anspach-Wolf stellte mit ihren beiden Gruppen Vogelhäuschen und Holunderblütengelee her. Bei Herrn Witt und Herrn Thienel wurde die Technik der Wasserentnahme gelernt. Anschließend wurden aus dem Schultümpel Wasserproben entnommen und die Qualität des Wassers bestimmt. Am späten Nachmittag konzentrierte man sich auf das leibliche Wohl. Mit Salaten, welche aus den Anpflanzungen des Schulgartens stammten und einem Grill wurde ein schmackhaftes Abendessen zubereitet. Ein besonderes Highlight am Abend war die Mond- und Jupiterbeobachtung mit dem „dicken Richard“. Am Lagerfeuer bei knusprigen Marshmellows rückte mit ihm die Mondoberfläche so nah, als ob man darüber fliegen würde. Und Jupiter strahlte am Nachthimmel und zeigte sich mit seinen Monden. Damit alle das Bild im Okular des Teleskops gleichzeitig sehen konnten, wurde es mit einer Kamera aufgezeichnet und zeitgleich mit einem Beamer auf einer Leinwand gezeigt. Die Forschernacht endete mit einem leckeren Frühstück am Samstagmorgen, bei dem wir uns das zuvor eingekochte Holunderblütengelee schmecken ließen.