Monat: Juli 2020

Anna-Sophianeum verabschiedet Schulleiter Michael Kluge

In einer coronabedingt kleinen Feier hat das Kollegium des Gymnasiums Anna-Sophianeum am letzten Schultag ihren langjährigen Schulleiter, Herrn Oberstudiendirektor Michael Kluge, nach sechzehn Jahren auf diesem Posten in den Ruhestand verabschiedet.

Oberstudiendirektor Michael Kluge wird am 03.01.1953 in Braunschweig geboren. Nach dem Studium von Mathematik und Sport an der Universität Braunschweig unterrichtet er ab 1980 am Gymnasium Haren und absolviert ab 1981 seinen Referendardienst in Hildesheim am Gymnasium Himmelthür. 1983 kommt er an das Gymnasium Julianum in Helmstedt. Ab 1984 ist er dort zunächst für den Stunden- und Vertretungsplan zuständig und ab 1986 als schulfachlicher Koordinator für den Sekundarbereich I und zeitweise für die gymnasiale Oberstufe tätig. 1995 wird er als stellvertretender Schulleiter nach Schöningen versetzt und übernimmt dort 2004 die Leitung der Schule. Am 12.04.2004 wird er durch den Leitenden Regierungsschuldirektor Dziomba in sein Amt eingeführt.

Kluge gehörte damit zu den dienstältesten Kollegen am Anna-Sophianeum, dem er 25 Jahre die Treue hielt. In seine Dienstzeit als Schulleiter fielen zahllose Herausforderungen vom Neubau des Freizeitbereichs und der Cafeteria, dem Wegfall der Orientierungstufe und die damit verbundenen Schwierigkeiten der Raumknappheit, der Wechsel vom neun- auf das achtjährige Abitur (und zurück), der Ausbau der eigenverantwortlichen Schule bis hin zur Ganztagsschule. Sein unerschütterliches Engagement für Schule, Schüler, Eltern und Kollegen zeigte er nicht nur bis zum letzten Schultag, sondern auch darüber hinaus, als er am Nachmittag die Interessen der Schule in einer Sitzung des Landrates vertrat.

Anwesend waren bei der Feier in der Pausenhalle neben dem Kollegium, unter denen kaum einer war, der nicht von ihm eingestellt worden ist, einige Ehemalige wie der im Februar verabschiedete, langjährige Wegbegleiter und Stellvertreter Jean-Luc Kozik, und Mitglieder von Kluges Familie. Die Urkunde und den Dank für viele Jahre konstruktive Zusammenarbeit überreichte die Dezernentin Frau Dorothee Kirsch.

Da er eine größere Abschiedsfeier im September plant, war die kleine, von Oberstufenkoordinator Christian Marschall geleitete Feier eine Überraschung für Herrn Kluge, der sich sichtlich gerührt über die Standing Ovations des Kollegiums und die per Video eingespielten musikalischen Darbietungen freute.

Fachgruppe Musik: Auld Lang Syne
Lehrerband: „School’s Out“ von Alice Cooper
Oberstufenchor, Lehrerchor und Orchester: Irische Segenswünsche

Das Gymnasium Anna-Sophianeum dankt Herrn Michael Kluge für sein langjähriges und weit über seine Dienstzeit wirkendes Engagement.

Erweiterung des Schulwaldes – Danke an die Spender!

Am vergangenen Freitag haben wir Danke gesagt an die vielen Spender, Sponsoren und Helfer, die innerhalb kürzester Zeit dafür gesorgt haben, dass unsere Schulwalderweiterung umgesetzt werden konnte. Mehr als 80.000 EUR Spenden haben wir hierfür erhalten, die, sie werden es sehen, sehr gut angelegt sind.

Rede des Schulleiters Herr Michael Kluge: Danksagung an Sponsoren und Spender

Rede Frau Anspach-Wolf: Eröffnung des erweiterten Schulwalds

Elterninformationen vom 14.07.2020

Liebe Eltern,

ich glaube, wir sind bisher gut durch die Corona-Krise gekommen. Ihre Kinder sind alle diszipliniert und halten sich an den OHC (Organisations- und Hygieneplan), den der Schulvorstand in seiner 50. Sitzung am 30. Juni 2020 noch einmal mit kleinen Modifikationen, die nur die Lehrkräfte direkt und die Jahrgänge 10-12für die Pausen betreffen, einstimmig bestätigt hat. Infektionen innerhalb der Schule sind bisher nicht vorgekommen.

Ich rechne allerdings damit, dass nach den Sommerferien die Gefahr der Infektion wesentlich erhöht sein wird. Deshalb bereitet es mir große Sorge, dass unser Schulträger seit Beginn der Krise bisher nicht bereit war, Einfluss auf die KVG insofern zu nehmen, diese anzuweisen, zusätzliche Busse einzusetzen, so dass auch in den Bussen die Abstände gewahrt werden können. Der Schulträger beobachtet nach eigener Aussage die Situation, was aber nur dazu führt, dass an unserer Schule die Regeln von allen eingehalten werden und im Bus dagegen verstoßen werden muss.

Welche logische Schlussfolgerung sollen Ihre Kinder aber daraus ziehen? Zwar mag dieses nach den gesetzlichen Vorschriften im Bus noch in Ordnung sein. Aus meiner Sicht lässt dies aber Fürsorge und Sensibilität für die Notwendigkeit vermissen, alles für Ihre Sicherheit und damit die Sicherheit Ihrer Betriebe, in denen Sie arbeiten und die Ihrer Kinder zu tun.

Wenn man weiß, dass es Landkreise in Niedersachsen gibt, die nach Ausbruch der Krise innerhalb weniger Tage mehr als 40 Busse zusätzlich angemietet und eingesetzt haben und noch einsetzen, um in den Bussen die Abstände einhalten zu können und damit die Sicherheit ihrer Schülerinnen und Schüler und ihrer Familien zu gewährleisten, dann muss man sich fragen, warum geht das bei uns nicht?

Wir haben hier im Landkreis bisher nur Glück gehabt! Ich hoffe, dass dieses uns auch nach den Sommerferien nicht verlässt. In der Anlage übersende ich Ihnen zu Ihrer Information den mir in dieser Woche übersandten Leitfaden des Kultusministeriums „Schule in Corona-Zeiten 2.0“ für das nächste Schuljahr.

Das derzeitige Ziel des Ministeriums für das neue Schuljahr lautet hiernach: So viel Pflicht- und so viel Präsenzunterricht wie möglich. Außerdem soll möglichst viel zusätzlicher Förderunterricht stattfinden.

Dieses wird, falls notwendig, auch auf Kosten einiger Arbeitsgemeinschaften gehen müssen, so dass sehr kleine und auch zusätzliche Arbeitsgemeinschaften zunächst zumindest im ersten Halbjahr 2020/21 nicht angeboten werden, um ausreichend Stunden für den Pflicht- und ggf. Förderunterricht zur Verfügung zu haben. Ich glaube, dieses ist unter den aktuellen Umständen allen einsichtig und muss nicht diskutiert werden.

Die Vorbereitung der Umsetzung der in den Handreichungen genannten Szenarien, die aus meiner Sicht in den nächsten Ferienwochen sicherlich noch mehrmals zusätzlich modifiziert und ergänzt werden (müssen), wird vorrangige Aufgabe der Schule in den Wochen vor Schulbeginn sein müssen.

Auch die Eltern unserer neuen 5. Klassen, die ich an dieser Stelle ganz herzlich begrüßen möchte, denn sie haben fast alle den NL abonniert, machen sich im Augenblick Gedanken darüber, wie die Einschulung ihrer Kinder am Donnerstag, den 27. August ablaufen wird. Bleibt der Termin bestehen? Dürfen alle Omas und Opas mitkommen oder nur die Eltern? Wo wird die Einschulungsfeier stattfinden und in welchem Rahmen?

Derzeit können wir nicht vorhersagen, wie sich die Corona-Lage nach den Sommerferien zu Beginn des Schuljahres darstellen wird. Schon an Hand des Leitfadens des Kultusministeriums können Sie erkennen, welche Szenarien auf uns zukommen können. Wir werden die Lage eine Woche vor Schulbeginn neu bewerten müssen und Ihnen dann ungefähr 3-5 Tage vor Schulbeginn über den NL, der auch auf der HP nachgelesen werden kann, alle notwendigen Informationen zum Schulanfang geben. Bis dahin bitte ich um Verständnis, dass wir Ihnen genauere Informationen sowohl zu der Einschulung als auch für den Schulbeginn noch nicht geben können.

Aus meiner Sicht sind aber die wichtigsten vom Ministerium beschriebenen Neuerungen in der Neudefinition der bisher vom Präsenzunterricht ausgeschlossenen übergreifenden Lerngruppen für Fremdsprachen, Religion und Werte und Normen sowie in der Gruppendefinition im Ganztagsbereich zu finden, so dass in diesen Bereichen wieder Präsenzunterricht und übergreifender Unterricht innerhalb eines Jahrgangs bzw. innerhalb zweier angrenzender Jahrgänge wird stattfinden können.

Eine Veränderung bei der Maskenpflicht außerhalb des Unterrichts wird zudem in die Richtung angedeutet, dass es wegen der Lockerungen im Unterricht im übergreifenden Klassenverband eine Verschärfung außer-halb des Unterrichts geben wird. Da wir diese Maskentragepflicht auf dem gesamten Schulgrundstück bereits in unserem OHC seit Beginn der Krise verankert haben, bedeutet dies für uns keine Veränderung.

Aber während der Sommerferien kann noch viel passieren. Deshalb sind weitere Entscheidungen des Kultusministeriums, die für ca. 2 Wochen vor Schuljahresbeginn angekündigt sind, abzuwarten.

Die ersten sechs Containerklassenräume, die von mir 2017 bereits zum 01.8.2019 beantragt waren, wurden jetzt mit einem Jahr Verspätung vergangenen Donnerstag und Freitag aufgestellt. Es wird nun voraussichtlich weitere sechs Wochen bedürfen, sie zu installieren und schulgerecht einzurichten. Ich gehe davon aus, dass uns diese Räume zum Schuljahresbeginn zur Verfügung stehen werden.

Allerdings fehlen zum neuen Schuljahr weitere vier Klassenraumcontainer. Sie wurden bereits vor vier Jahren zum 01.08.2020 beantragt und sollten eigentlich bereits zum Beginn des jetzt kommenden Schuljahres fertig aufgestellt sein.

Warum der Schulträger diese 6 Klassenraumcontainer erst vor kurzem und zwar mit einem Jahr Verspätung bestellt und hat aufstellen lassen, entzieht sich meiner Beurteilung. In angrenzenden Landkreisen werden solche Projekte wesentlich schneller umgesetzt. Dasselbe gilt für die Frage, warum die weiter notwendigen vier Klassenraumcontainer, die ebenfalls bereits 2017 zum 01. August dieses Jahres 2020 beantragt waren, bis heute nicht bestellt wurden.

Weder der Landrat noch irgendein Vorstandsmitglied haben es bisher für erforderlich gehalten, die Schule trotz Ihrer ständigen Nachfragen auf irgendeine Weise zu informieren. Auch mit den Planungen des von der Politik bereits vor zwei Jahren beschlossenen Erweiterungsbaus, den wir dringend benötigen, hat die Verwaltung bislang nicht begonnen. Eltern, Schüler und Lehrkräfte werden hierzu in der Einwohnerfragestunde des Kreistags morgen, am 15. Juli, um 16 Uhr im Juleum in Helmstedt Fragen an den Landrat stellen. Vielleicht hat der eine oder andere von Ihnen Zeit, uns hierbei noch kurzfristig zu unterstützen?

Über die Ergebnisse der Einwohnerfragestunde des Kreistags werden wir Sie Ende Juli ebenso wie über alle von der Schule bisher schriftlich getätigten Anfragen und Anträge und über die hierauf erfolgten Antworten des Schulträgers an dieser Stelle ausführlich informieren.

Am vergangenen Freitag haben wir Danke gesagt an die vielen Spender, Sponsoren und Helfer, die innerhalb kürzester Zeit dafür gesorgt haben, dass unsere Schulwalderweiterung umgesetzt werden konnte. Mehr als 80000 EUR Spenden haben wir hierfür erhalten, die, sie werden es sehen, sehr gut angelegt sind. Die Braunschweiger Zeitung berichtet heute dar-über, der Helmstedter Sonntag hat dies am vergangenen Sonntag getan und morgen können Sie auch die Informationen darüber auf unserer Homepage nachlesen.
Einen Rundflug über den neuen Schulwald werden wir Ihnen in Kürze auf der HP ermöglichen.

Schulfahrten im nächsten Schuljahr werden zumindest im 1. Halbjahr nicht stattfinden. Zeitfenster zum Nachholen haben wir in unserem Terminplan für das 2. Halbjahr zwar vorläufig gesetzt, wir werden aber keine Fahrten durchführen, wenn die Sicherheit Ihrer Kinder nicht gewährleistet werden kann.

Unsere neuen 5. Klassen werden als erste Klassen voraussichtlich ihre Kennenlerntage zwei oder drei Tage lang im Schulwald verbringen, viel-leicht dort auch zelten – jeder in seinem eigenen Zelt oder vier Kinder in einem 16 Personenzelt o. ä., und den Wald u. v. m. von dort aus erforschen. Wir stecken aber noch in den Anfängen der Planungen und werden diese Möglichkeit zunächst auf den Elternabenden zu Beginn des Schul-jahres mit Ihnen ausführlich ausloten und besprechen.

Zum nächsten Schuljahr werden wir sechs neue Lehrkräfte begrüßen können:
Frau Latowska mit den Fächern katholische Religion und Geschichte, Frau Schlesinger mit Spanisch, Italienisch und Deutsch als Zweitsprache, Herr Pach mit Physik und Chemie und Herr Täuber mit Politik-Wirtschaft und Deutsch treten als neue Lehrkräfte in das Kollegium ein. Die beiden Referendare Herr Frankl mit Mathematik und katholischer Religion und Frau Timmermann mit Englisch und Darstellendem Spiel als Fach werden ihre Referendarausbildung bei uns beginnen.

Ich selbst werde ihre Kinder leider im nächsten Schuljahr nicht weiter begleiten können. Nach 37 Jahren als Lehrkraft hier im Landkreis und jetzt 16 Jahren als Schulleiter des Gymnasium Anna-Sophianeum werde ich morgen meinen letzten Schultag hier haben, in den nächsten Wochen alles zur Übergabe an meinen Nachfolger, der aus meiner Sicht spätestens Mitte August im Amt sein wird, vorbereiten und am 31. Juli in Ruhestand gehen. Ich bin mir sicher, dass Sie und Ihre Kinder bei ihm in besten Händen sein werden.

Mir bleibt jetzt nichts weiter, als Ihnen gutes Durchhaltevermögen zu wünschen, bleiben Sie der Schule treu und bleiben Sie gesund!

Herzlichst
Ihr

Michael Kluge


14. Juli 2020 – Schule in Corona-Zeiten 2.0
08. Mai 2020 – Organisations- und Hygieneplan Corona
08. Mai 2020 – Kurzfassung Organisations- und Hygieneplan Corona


Vorherige Elterninformationen:

15. Mai 2020 – Elterninformationen vom 15.05.2020
14. Mai 2020 – Elterninformationen vom 14.05.2020
08. Mai 2020 – Elterninformationen vom 08.05.2020
21. April 2020 – Elterninformationen vom 21.04.2020
17. April 2020 – Elterninformationen vom 17.04.2020
30. März 2020 – Elterninformationen vom 30.03.2020
26. März 2020 – Elterninformationen vom 26.03.2020
24. März 2020 – Elterninformationen vom 24.03.2020
14. März 2020 – Elterninformationen zum Schulausfall