Kategorie: Politik-Wirtschaft

Berlin-Fahrt 2022 (10. Jahrgang)

Die 10a sowie die 10b führten am Anreisetag (28.4.) einen Projekttag in der Gedenkstätte „Berlin-Höhenschönhausen“ durch. Nach der Vorstellung verschiedener Zeitzeugen (u.a. die TV-Moderatorin Edda Schönherz[1]) folgte eine Führung durch das ehemalige Stasi-Gefängnis. Im Anschluss wurden von den Schülerinnen / Schülern verschiedenen Stationen (Quellenmaterial, Ausstellung, Zeitzeugeninterview) zum Projektschwerpunkt „Zwischen Verhör und Isolation – Politische Haft in der DDR“ bearbeitet.


Die 10d startete ihre Berlinreise gemeinsam mit der 10c mit einem Besuch in der Vertretung der EU-Kommission Unter den Linden. Zahlreiche interaktive Informationsstände und ein 360°-Kino luden zum vertieften Kennenlernen der EU ein. Und der ein oder andere deckte sich – auch im Hinblick auf noch anstehende Klausuren zum Thema – bei den zahlreich kostenlos verfügbaren Infobroschüren ein.

Nach einer Mittagspause, die neben dem Essen auch Gelegenheit zu Besuchen von Souvenirshops, Bekleidungsläden usw. ließ, folgte ein kurzes Treffen mit Polizeikommissar Dirk Bicknase von der technischen Einsatzeinheit der Polizei Berlin. Herr Henke ermöglichte diese Begegnung mit dem „Mann, der mit Michelle Obama joggen war“. Dirk Bicknase gab interessante Einblicke in die Welt der Staatsbesuche und die Sicherheitsarbeit hinter den Kulissen. Kleine Anekdoten aus der „Berliner Unterwelt“ – hier ging es um fast vergessene Tunnel und Bunker – würzten diesen kurzweiligen Vortrag.

Im Anschluss führte dann Stadtführer, DJ und Buchautor Tobias Allers die 10d durch die Sehenswürdigkeiten in Berlin Mitte. Neben der aktuellen Architektur des Regierungsviertels und seiner politischen Interpretation, gab Allers auch Einblicke in historische Zusammenhänge. Hierzu gehörte auch die gemeinsame Begehung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas. Im anschließenden Austausch über diese Erfahrung konnte „Tobi“ die Gruppe zu tiefergehenden Interpretationen und Erkenntnissen leiten.


Nach einer kurzen Mittagspause und einer ersten kleinen Stadterkundung ging es für die 10c zur Parlamentshistorischen Ausstellung des Deutschen Bundestages im Deutschen Dom. Dort gibt es eine Dauer- und Sonderausstellung zum Thema: „Historische Entwicklung des Parlamentarismus in Deutschland.“ Die Ausstellung widmet sich vorrangig jenen Epochen, in denen die wesentlichen Grundlagen für die politische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland gelegt worden sind. Parlamentarische Entscheidungsprozesse und Konflikte werden ebenso nachgezeichnet wie Funktion und Arbeitsweise von Volksvertretungen.

Aus den verschiedenen Themenbereichen wurden wir von zwei Historikern nun durch die verschiedene Themenschwerpunkte geführt. So hat sich ein Teil der Klasse mit dem Parlamentarismus im Kaiserreich und dem Parlamentarismus in der Weimarer Republik beschäftigt. Der andere Teil hat sich mit der Nachkriegszeit und dem Scheinparlamentarismus und der friedlichen Revolution in der DDR auseinandergesetzt.

Highlight war anschließend der Besuch eines kleinen (nachgebauten) Parlaments in der Mitte des Doms. Hier haben sich die Schüler kurzerhand auf die Stühle der Parlamentsabgeordneten und -mitarbeiter gesetzt. Sogar das Rednerpult erfreute sich großer „Beliebtheit“. Schnell wurde so der kleiner Parlamentssaal zum „Klassenzimmer“ und wir haben mit großer Freude und Engagement den Aufbau sowie die Funktionen und Aufgaben des Parlaments in Deutschland wiederholt.

Ein gemeinsames Arbeits(abschluss)foto war dann nur noch Formsache.  

Anschließend gab es noch einmal etwas Zeit für eine Stärkung und für eine kleine Erkundung, rund um den Gendarmenmarkt.


Während nun am 2. Reisetag die 10c sowie die 10d einen Projekttag zum Schwerpunkt „Zwischen Verhör und Isolation – Politische Haft in der DDR“ in der Gedenkstätte „Berlin-Höhenschönhausen“ durchführten (u.a. mit dem Fluchthelfer Karl-Heinz Richter[2]), nahmen die 10a und 10b an ihren klassenspezifischen Programmpunkten teil.


Das Ziel der 10a war das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“[3] in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tors. Zunächst stand eine Führung am Denkmal an: Die Schüler erkundeten das Stelenfeld und schilderten ihre persönlichen Eindrücke zur Architektur. Der Schwerpunkt lag hierbei auf den persönlichen Interpretationen: Was sollen die Stelen darstellen? Wie fühlt man sich im Inneren des Denkmals? Wie wirkt das Denkmal auf mich?

Nach diesem Teil im Außengelände besuchte die Klasse noch die Ausstellung im „Ort der Information“ direkt unter dem Stelenfeld. Anhand verschiedener persönlicher Dokumente, Bilder und erläuternden Texten wird hier das Schicksal der ermordeten Juden verdeutlicht. Zuletzt nutzte die Klasse die verbleibende Freizeit für ein Mittagessen und einen kleinen Shoppingausflug, bevor alle pünktlich zum verabredeten Treffpunkt zurückkehrten. Mit dem Bus fuhren die Klassen 10a und 10b noch bis zum Olympiastadion, welches aber aufgrund einer anstehenden Veranstaltung nicht von innen besichtigt werden konnte.


Der inhaltliche Schwerpunkt der 10b lag dagegen auf dem Thema „Berliner Mauer“. Die begleitete Führung führte entlang der ehemaligen Sektorengrenze vom Tränenpalast über den Reichstag und den Potsdamer Platz bis zum Checkpoint Charlie. Neben den Folgen des Mauerbaus stand vor allem das Schicksal der „Maueropfer“ im Mittelpunkt. Angereichert wurden die Ausführungen des Reiseführers durch interessante Anekdoten rund um den Bundestag (Kita, Bundespressekonferenz usw.).

Zum Abschluss des Tages wurde es nochmal sportlich. So gelang es einigen Schülerinnen sogar, trotz der zu bewältigenden Strecke von 2km und einer verbleibenden Restzeit von ca. 50 Minuten, noch (fast) pünktlich mit einer Shopping-Ausbeute am vereinbarten Bus-Treffpunkt zu erscheinen.


[1] https://www.stiftung-hsh.de/service/fuehrungen/zeitzeugen/inhaftierte-der-70er-jahre/edda-schoenherz/ (Zugriff: 09.05.22; 12:11 Uhr)

[2] https://www.stiftung-hsh.de/service/fuehrungen/zeitzeugen/inhaftierte-der-60er-jahre/karl-heinz-richter/ (Zugriff: 09.05.22; 12:33 Uhr)

[3] https://www.stiftung-denkmal.de/denkmaeler/denkmal-fuer-die-ermordeten-juden-europas-mit-ausstellung-im-ort-der-information/ (Zugriff: 09.05.22; 12:20 Uhr)

Ukraine: Flaggen für den Frieden

Am Dienstag, den 29.03.2022 stellten wir, 7 Schüler der Klasse 10d, unser Ukraine-Flaggen-Projekt mit vollem Stolz fertig.

Vor 2 Wochen sprach unser Hausmeister Herr Künne, der die Idee hatte, unsere Kunstlehrerin Frau Wielert wegen des Projekts an. Diese fragte in unserer Klasse nach, wer an dem Projekt teilnehmen wollen würde. Nachdem sie uns alles erklärt hatte, sollten wir unsere eigenen Ideen zusammenbringen und uns dann entscheiden. Wir hatten aber so viele Ideen, dass wir uns dafür entschieden haben, statt einer, zwei Flaggen zu gestalten. In den Vertretungsstunden haben wir dann gemeinsam an den Flaggen gearbeitet. Mit dem Projekt wollen wir den Standpunkt der Schule zum Krieg zwischen Russland und der Ukraine vertreten.

#stay_for_the_ukraine

Wir bedanken uns herzlich bei Herr Künne für einen selbstgebauten Rahmen, um die Flaggen zu spannen, sowie bei Frau Wielert für die Unterstützung und die Organisation.

Henrike Homeyer, Leni Heumann, Gianna Groß, Sverre Rieger, Celina Lips, Juliane Hofmann und Talea Gärtig

Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021

Das Anna-Sophianeum Schöningen hat gewählt: Die FDP stärkste Kraft! Falko Mohrs (SPD) gewinnt das Direktmandat!

In der Woche vom 20.09.-24.09.2021 gaben am Gymnasium Anna-Sophianeum Schöningen insgesamt 326 Schülerinnen und Schüler des 9. bis 13. Jahrgangs im Rahmen der Juniorwahl ihre Stimmen ab. Dies entsprach einer Wahlbeteiligung von 90,81%.

Im vorausgehenden Unterricht wurden neben den rechtlichen Rahmenbedingungen (Wahlrechtsgrundsätze, Wahlsystem u.a.) auch die verschiedenen parteipolitischen Positionen verglichen. Hierbei nutzten die Schülerinnen und Schüler u.a. den Wahl-O-Maten der Bundeszentrale für politische Bildung und den „Kandidatencheck“ des NDR.

Bei der Auszählung der Stimmen konnte die FDP mit 26,38% die meisten Zweitstimmen erringen, gefolgt von der SPD mit 23,62% und Bündnis `90/ die Grünen mit 17,48%.

Die Auszählung der abgegebenen Erst- und Zweitstimmen ergab folgende Verteilung:

ParteienZweitstimmenDirektkandidat /-inErststimmen
FDP86Falko Mohrs (SPD)165
SPD77Krumm, Kristin (FDP)51
GRÜNE57Weber, Andreas (CDU)37
CDU29Bsirske, Frank (B`90/Grüne)32
DIE LINKE25Mex, Bernd (Linke)18
AfD9Scharfenberg, Stephanie (AfD)12
PIRATEN8Wiesenthal, Wilfried5
Tierschutzpartei7Schrödl, Frank (Freie Wähler)3
Die PARTEI7Hönig, Johann3
….…..….….

Hintergrund Juniorwahl:

Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich schon mehr als 3 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021 wird am Sonntag, den 26.09.2021 um 18:00 Uhr auf www.juniorwahl.de, bei facebook, twitter und Instagram veröffentlicht.

Weitere Informationen unter:

https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html

https://www.wahl-o-mat.de/

https://www.ndr.de/nachrichten/kandidatencheck/Bundestagswahl-2021-Der-NDR-Kandidatinnen-Check-,kandidatencheck194.html

https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2021/informationen-waehler/wahlsystem.html

Holocausgedenktag 27.01.2021

Seit 2005 ist der 27. Januar, der Tag, an dem 1945 das KZ Ausschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit wurde, „Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“. Das Gymnasium Anna-Sophianeum ist sich der Bedeutung einer gemeinsamen Erinnerungskultur und einer Ausbildung eines Geschichtsbewusstseins bewusst und ist in den vergangenen Jahren Teilnehmer und auch Ausrichter des Gedenktages über die Grenzen der Schulgemeinschaft hinweg gewesen.
Wegen der Corona-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen im Miteinander und bei Veranstaltungen war dies 2021 nicht möglich. Dennoch möchten wir an dieser Stelle auf den Gedenktag hinweisen, die schrecklichen Hintergründe ins Gedächtnis rufen, die diesen Tag nötig machten, und zum Innehalten aufrufen.

„Ihr seid nicht schuld an dem, was war, aber verantwortlich dafür, dass es nicht mehr geschieht.“
(Max Mannheimer, 1920-2016, Holocaust-Überlebender)

Jugendoffizier der Bundeswehr zu Gast im Prüfungskurs Politik-Wirtschaft (PO121)

Im Rahmen des Semesterthemas „Internationale Friedens- und Sicherheitspolitik“ referierte am 25.09.2020 Hauptmann Bode über den sogenannten „Islamischen Staat“ sowie den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr im Rahmen der Operation „Resolute Support“, wobei er auch auf eigene Einsatzerfahrungen zurückgreifen konnte. Im anschließenden Gespräch bot sich den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, auch kritische Fragen an den Referenten zu stellen.

Resolute Support – Wikipedia: Die Jugendoffiziere der Bundeswehr stellen die globalen Herausforderungen einer bündnisorientierten Sicherheitspolitik dar und vermitteln sie an Multiplikatoren, Schulen und in Fachkreisen. Sie bieten auf jede Zielgruppe zugeschnitten, fachlich fundierte Beiträge zur sicherheitspolitischen Bildung und Meinungsbildung. (https://www.bmvg.de/de/themen/sicherheitspolitik/jugendoffiziere, Zugriff: 25.09.2020)

Aktionen zum Gedenken an die deutsch-französische Freundschaft

Am 24.01.2020 fanden in den beiden großen Pausen einige Aktionen anlässlich des Jahrestages zur deutsch-französischen Freundschaft statt. Vor 57 Jahren unterzeichneten Charles de Gaulle und Konrad Adenauer den Élysée-Vertrag, der die Beziehungen zwischen den beiden Ländern in den verschiedensten Bereichen positiv beeinflusste. Um diesen Tag zu würdigen, gestalteten die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs, die im vergangenen September an der Studienfahrt nach Frankreich teilgenommen hatten, eine Ausstellung zum Jahrestag, die einerseits auf den Elysée-Vertrag zwischen den beiden Ländern einging und andererseits die Studienfahrt in die Normandie/nach Paris dokumentierte. Während in der Pausenhalle außerdem frische Crêpes gebacken wurden, gab es parallel dazu mit traditionellen und aktuellen französischen Liedern bzw. Videoclips auf der Leinwand die passende musikalische Untermalung. Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, die sich so vielseitig eingebracht haben.

Text: A. Hane

Promotion School – Herzlichen Glückwunsch: Ein sehr respektables Ergebnis!

Dieses Jahr hat es beim Wettbewerb „Promotion School“ für unser Team zwar nicht ganz auf das Treppchen gereicht, aber immerhin war es der beste Beitrag aus dem alten Teilbereich Braunschweig – Wolfenbüttel – Helmstedt.

Für ihre Idee der „plastic points“ (ein Punktesammelsystem für den Einkauf möglichst plastikfreier Produkte) wurden Maria Fuchs, Lea Heinrich, Natalie Koch und Gina Paul (alle 11a) in einer feierlichen Prämierung am 14. Juni in Wolfsburg mit dem 6. Platz ausgezeichnet und erhielten als Preis jeweils eine Sofortbildkamera (Kodak Printomatic).

Da in diesem Jahr die regionalen Teilbereiche von drei auf zwei reduziert wurden und nun auch Gifhorn in unseren Bereich fiel und zudem die ersten vier Plätze in einer Art „Live-Battle“ mit Publikumsabstimmung vergeben wurden, musste sich unser Team (neben der IGS Peine) nur der BBS aus Gifhorn geschlagen geben. Teams dieser Schulen belegten dieses Jahr die fünf ersten Plätze.

Umso mehr wiegt der 6. Platz unserer Schülerinnen – und wer weiß, vielleicht nehmen sie im Rahmen des Seminarfachs „Wirtschaft“ auch im nächsten Jahr mit einer ähnlich tollen Idee am Wettbewerb teil…

1. Praktikumsbörse des 11. Jahrgangs

Am 20.06.2019 fand die erste Praktikumsbörse des Anna-Sophianeums statt.

Hierbei berichteten die Schülerinnen / Schüler des 11. Jahrgangs über ihre Erfahrungen und Eindrücke aus ihrem dreiwöchigen Betriebspraktikum, welches sie Januar 2019 absolvierten

Ziel der Praktikumsbörse war es, den Schülerinnen / Schülern des aktuellen 10. Jahrgangs Tipps und Hilfen für die Vorbereitung, die Durchführung sowie die Nachbereitung ihres Betriebspraktikums im Januar 2020 an die Hand zu geben.

Schüler unserer Schule noch im Rennen um den ersten Platz im Wettbewerb „promotion school“

Beim Schülerwettbewerbs „promotion school“ haben heute am 24. Mai 2019 dreizehn Teams aus der Region Gifhorn-Helmstedt-Braunschweig-Wolfenbüttel ihre Geschäftsideen in Wolfsburg präsentiert. Zusammen mit den Teams aus Gifhorn, Wolfenbüttel und Meine ist unser Team des Gymnasium Anna-Sophianeum noch im Rennen um den ersten Platz.

Die Finalisten des Wettbewerbs Foto: Allianz für die Region GmbH

Die Schüler haben ein Bonussystem entwickelt, mit dem der Verzicht auf Plastik im Alltag mit dem Ziel des plastikarmen Einkaufs belohnt wird.

Die Teilnehmer aller Schulen beeindruckten die Jury mit Ideenreichtum und ausgereiften Konzepten. „Durch ihre Ideen zeigen die Jugendlichen deutlich, in welchen Bereichen sie zukünftig Handlungsbedarf sehen. Diese Impulse können auch für uns von Bedeutung sein und neue Wege aufzeigen“, erklärte Jurymitglied Philipp Schulze, Leiter des FirmenkundenCenters Wolfsburg der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg. Neben ihm gehören Jörg Burmeister, Wirtschaftsförderung Landkreis Gifhorn, Meike Förster, IHK Lüneburg-Wolfsburg, Dr. Alexander Goebel, Helmstedter Regionalmanagement, Ina Anja Hallmann, Wirtschaftsförderung Landkreis Wolfenbüttel, Nari Kahle, Volkswagen AG, Mirjana Koops, Profilio HR, Jörg Meyer, Braunschweig Zukunft GmbH, Christoph Steindorff, DIGES Wolfsburg e.V. und Oliver Syring, Allianz für die Region GmbH, der Jury an. Die Jury hat nun die Aufgabe, die besten Ideen zu identifizieren. Bei der Prämierung am 14. Juni dabei geht es dann um einen der Sachpreise im Gesamtwert von 10.000 Euro.

Berlinfahrt der 10. Klassen 2019

Am 25. und 26. April 2019 begaben sich die 10. Klassen im Rahmen des Politik-Wirtschaftsunterrichts auf Berlinexkursion.

Neben dem gemeinsamen Besuch des Bundestages mit anschließender Diskussion mit Vertretern des Wahlkreisabgeordneten Falko Mohrs und Kuppelbesuch stand in diesem Jahr auch der Besuch der Vertretung der Europäischen Kommission auf dem Programm.

Nach einem geselligen Abend in einem Hostel im Szeneviertel Friedrichshain nahmen die Klassen am zweiten Tag getrennt an Bildungsveranstaltungen teil:

Die Klasse 10d besuchte mit ihrem Politik-Wirtschaft-Lehrer Herrn Marschall das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Zentrum Berlins. Das zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz gelegene Denkmal besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information. Eine Mitarbeiterin der Gedenkstätte führte die Klasse zu einem ruhigen Bereich im Stelenfeld und gab ihr dort viele Informationen zur Judenverfolgung, zur Entstehung der Gedenkstätte und dem Ort der Information unter dem Stelenfeld. Nach ca. 45 Minuten wurde unsere 10d dann in die Ausstellung geführt und konnte dort die berührenden Zeugnisse der Verfolgung und Vernichtung (u. a. Briefe, Tagebücher, Fotos, Familien-Biografien etc.) in den verschiedenen Themenbereichen auf sich wirken lassen.

Die Klasse 10c besuchte mit Frau Sacha die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendler-Block und nahm an einer Führung mit dem Schwerpunkt „Widerstand Jugendlicher und die Weiße Rose“ teil. Inhaltlich zielte diese weniger auf eine systematische Darstellung der Geschehnisse als vielmehr auf die Einsicht in die unterschiedlichen Gründe des Widerstands und in die Gleichgültigkeit des Großteils der Bevölkerung ab, die der Deportation und Ermordung der Mitbürger entgegengebracht wurde – verbunden mit Bezügen zu aktuellen Geschehnissen.

Die 10a nahm mit Frau Neumann an einem Workshop im Bundesrat teil. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in verschiedene Rollen politischer Akteure. In authentischer Umgebung wurde so das Verständnis in die Komplexität des Gesetzgebungsprozesses vertieft und auf einzigartige Weise das Bewusstsein für den föderalen Aufbau unseres Landes geschärft.

Die 10b begab sich fernab von den touristischen Zentren der Stadt mit dem Buchautor und Stadtführer Tobi Allers auf eine Street-Art-Entdeckungstour. Auf der Grenze von Kunst und Politik balancierte die Klasse von Herrn Sohr zwischen Kreuzberg und Friedrichshain an verschiedenen Kunstwerken im öffentlichen Raum vorbei. Schmiererei oder Graffiti? Straftat oder politischer Protest? Verteidigung von Freiräumen oder Hausbesetzung? Viele Fragen, die heute – vor allem unter dem Stichwort Gentrifizierung – in Berlin diskutiert werden, fanden Eingang in diesen Rundgang.