Kategorie: Kunst

Unbox Deine Stadt

Spurensuche und Zukunftswerkstatt in Schöningen.

Schülerinnen und Schüler zeigten die Ergebnisse aus Workshops zur Spurensuche und Zukunftswerkstatt in Schöningen. Die Klassen 10a, 10b, 10c und 10d des Gymnasium Anna Sophianeum haben sich mit vier leerstehenden Geschäftshäusern in der Schöninger Innenstadt beschäftigt.

Ihre Präsentationen zeigten auf unerwartet kreative Art etwas zur Geschichte oder Entdeckungen an, in oder zu den Häusern. Aber vor allem haben die Jugendlichen auch ihre ganz eigenen Zukunftsideen für das Leben in Schöningen entwickelt und stellten diese dar.

In je zwei Häusern wurden Präsentationen parallel gezeigt und dauerten jeweils ca. 20 Minuten. Außerdem wurde in jedem Haus durchgehend Projektkunst ausgestellt, die die Schülerinnen und Schüler u.a. mit Storytelling oder anderen Aktionen begleiteten.

Impressionen der Woche und des Präsentationsnachmittags:

Download Präsentationsflyer


Rückblick auf die erste Projektwoche

„Unbox Deine Stadt: Spurensuche und Zukunftswerkstatt in Schöningen“ ist ein Projekt im Rahmen von „LandKULTUR“. Dieses Programm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft will kulturelle Projekte in ländlichen Räumen fördern.

Jugendliche aus Schöninger Schulen (insgesamt vier Klassen des 10. Jahrganges des Gymnasium Anna-Sophianeum) befassen sich mit leer stehenden Geschäftshäusern in der Schöninger Innenstadt – ein interdisziplinäres Projekt der Fächer Deutsch, Kunst, Geschichte, Musik.

Jede Klasse bekommt „ihr“ Haus und wird von einer erfahrenen Theaterpädagogin bzw. Erzählpädagogin betreut. Wir arbeiten mit Methoden der Theater- und Erzählpädagogik, die neue Erfahrungsräume ermöglichen. Ziel ist, dass die Schülerinnen Präsentationen erarbeiten zu „ihren“ Geschäftshäusern mit einem Fokus auf Storytelling, aber auch mit anderen Darstellungsformen.

In der ersten Workshopwoche geht es um die Vergangenheit der Häuser, Geschichte und Geschichten. In der zweiten Workshopwoche entwickeln die Jugendlichen – methodisch angeleitet – eigene Ideen und Utopien zur Nutzung oder Gestaltung der Räume. Die Präsentationen werden den Bewohnerinnen Schöningens am 8.11.2019 in oder vor den Leerständen vorgeführt. Das Ziel ist, in großem Umfang über Leerstände ins Gespräch zu kommen. Übergeordnetes Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche ihren Ort neu und ganz aktiv wahrnehmen, dass sie Details und Geschichten entdecken, die sie mit diesem Ort verbinden, dass sie auf kreative Art selbst artikulieren können, was sie mit einem Ort verbindet, was sie sich wünschen und erwarten. Dass sie aber vor allem auch wahrnehmen, dass sie auch selbst Potentiale zum Mit-Planen und zu eigener gestalterischer Aktion haben. Für diese Arbeit soll den Schülerinnen und Schülern ein Kompetenznachweis ausgestellt werden. Durch das Event am 8.11.2019 werden Bürgerinnen und Bürger in diese Denkprozesse einbezogen.

Grundschüler besuchen das Gymnasium Anna-Sophianeum

Am 26. April 2019 fand am Gymnasium Anna-Sophianeum der alljährige Schnuppertag für die Grundschülerinnen und –schülern der vierten Klasse statt. Begrüßt wurden unsere kleinen Gäste durch die Bläserklassen 5bl und 6bl unter der Leitung von Herrn Gerlach. Wer im Anschluss musikalische Luft schnuppern wollte, konnte im Instrumentenkarussell sein musikalisches Talent an verschiedenen Instrumenten unter Beweis stellen. Neben Sprachkursen wie Latein, Französisch und Spanisch kamen auch kleine Abenteurer auf ihre Kosten. Selbst gebastelte Raketen wurden auf ihre Flugtauglichkeit hin untersucht, Münzen wurden vergoldet, Schätze gesucht und Monster gejagt. In unserer Sporthalle konnten die Kinder die Trendsportart  Parcours ausprobieren und lernten, wie man schnell und geschickt Hindernisse überwindet.

Während die Kinder in den Pausen unser großzügiges Außengelände erkundeten, wurden von den Schülern des elften Jahrgangs Schulführungen für die Eltern angeboten. Insgesamt kamen der Einladung 139 Grundschülerinnen und –schüler nach, die die Gelegenheit nutzten, um das Gymnasium Anna-Sophianeum näher kennenzulernen.

Kunstkurs besucht Herzog Anton Ulrich Museum

Allen neuen Technologien zum Trotz: In der Kunst ersetzt nichts die Begegnung mit Originalwerken, mit echter Malerei. Dies durfte der aktuelle Kunstleistungskurs am 08. März 2019 direkt erfahren. Nach einem Stadtrundgang mit einem Blick auf die braunschweigische Architektur, insbesondere die zahlreichen Bauwerke des Historismus, besuchten unsere „Nachwuchskünstler“ die Gemäldegalerie des Herzog Anton Ulrich Museums.

Locker angelehnt an die Themen des Kurses führte sie die Kunstwissenschaftlerin und -historikerin Inge Schittkowski durch die Ausstellung zahlreicher berühmter Maler inklusive solcher großen Namen wie Rembrandt, Rubens und Vermeer. Dabei zauberten den zukünftigen Abiturienten nicht nur die Erinnerungen an lange Diskussionen, an Referate und Analysen aus den letzten Semestern das eine oder andere Grinsen auf das Gesicht. Es waren auch die zahllosen Geschichten und Anektoden aber auch verblüffenden Fakten rund um die Meisterwerke und ihre Schöpfer, die Frau Schittkowski erzählen konnte, die die Kursteilnehmer begeistern konnten.