Autor: H. Lang

Unbox Deine Stadt

Spurensuche und Zukunftswerkstatt in Schöningen.

Schülerinnen und Schüler zeigen die Ergebnisse aus Workshops zur Spurensuche und Zukunftswerkstatt in Schöningen. Die Klassen 10a, 10b, 10c und 10d des Gymnasium Anna Sophianeum haben sich mit vier leerstehenden Geschäftshäusern in der Schöninger Innenstadt beschäftigt.

Ihre Präsentationen zeigen auf unerwartet kreative Art etwas zur Geschichte oder Entdeckungen an, in oder zu den Häusern. Aber vor allem haben die Jugendlichen auch ihre ganz eigenen Zukunftsideen für das Leben in Schöningen entwickelt und stellen diese dar.

In je zwei Häusern werden Präsentationen parallel gezeigt und dauern jeweils ca. 20 Minuten. Außerdem wird in jedem Haus durchgehend Projektkunst ausgestellt, die die Schülerinnen und Schüler u.a. mit Storytelling oder anderen Aktionen begleiten.

Der Eintritt ist frei.

Geben Sie den Jugendlichen und der Zukunft Ihre Aufmerksamkeit. Kommen Sie einfach, um zu schauen oder auch, um mitzudenken und mitzudiskutieren über Fragen zur Zukunft in einer Kleinstadt.

Termine für die Abschlusspräsentationen am 08.11.2019:

15.00 Uhr – Niedernstr. 38 und Emil-Sader-Str. 1
15.30 Uhr – Neuetor 1a und Bismarckstr. 4
16.00 Uhr – Niedernstr. 38 und Emil-Sader-Str. 1
16.30 Uhr – Neuetor 1a und BismarckStr. 4

Download Präsentationsflyer


„Unbox Deine Stadt: Spurensuche und Zukunftswerkstatt in Schöningen“ ist ein Projekt im Rahmen von „LandKULTUR“. Dieses Programm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft will kulturelle Projekte in ländlichen Räumen fördern.

Jugendliche aus Schöninger Schulen (insgesamt vier Klassen des 10. Jahrganges des Gymnasium Anna-Sophianeum) befassen sich mit leer stehenden Geschäftshäusern in der Schöninger Innenstadt – ein interdisziplinäres Projekt der Fächer Deutsch, Kunst, Geschichte, Musik.

Jede Klasse bekommt „ihr“ Haus und wird von einer erfahrenen Theaterpädagogin bzw. Erzählpädagogin betreut. Wir arbeiten mit Methoden der Theater- und Erzählpädagogik, die neue Erfahrungsräume ermöglichen. Ziel ist, dass die Schülerinnen Präsentationen erarbeiten zu „ihren“ Geschäftshäusern mit einem Fokus auf Storytelling, aber auch mit anderen Darstellungsformen.

In der ersten Workshopwoche geht es um die Vergangenheit der Häuser, Geschichte und Geschichten. In der zweiten Workshopwoche entwickeln die Jugendlichen – methodisch angeleitet – eigene Ideen und Utopien zur Nutzung oder Gestaltung der Räume. Die Präsentationen werden den Bewohnerinnen Schöningens am 8.11.2019 in oder vor den Leerständen vorgeführt. Das Ziel ist, in großem Umfang über Leerstände ins Gespräch zu kommen. Übergeordnetes Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche ihren Ort neu und ganz aktiv wahrnehmen, dass sie Details und Geschichten entdecken, die sie mit diesem Ort verbinden, dass sie auf kreative Art selbst artikulieren können, was sie mit einem Ort verbindet, was sie sich wünschen und erwarten. Dass sie aber vor allem auch wahrnehmen, dass sie auch selbst Potentiale zum Mit-Planen und zu eigener gestalterischer Aktion haben. Für diese Arbeit soll den Schülerinnen und Schülern ein Kompetenznachweis ausgestellt werden. Durch das Event am 8.11.2019 werden Bürgerinnen und Bürger in diese Denkprozesse einbezogen.

Schulchöre beim Jubiläumskonzert der Akkordeonmusikgruppe Schöningen aktiv

Am Samstag, 26. Oktober 2019 feierte die Akkordeonmusikgruppe Schöningen ihr 60-jähriges Jubiläum mit einem groß angelegten Konzert im Brunnentheater Helmstedt. Zu diesem Anlass wurden auch unsere beiden Schulchöre (SinGAS und Oberstufenchor) gefragt, ob sie musikalisch mitwirken könnten. Nach vielen getrennten und drei gemeinsamen Proben mit der Akkordeonmusikgruppe waren nun drei gemeinsame bekannte Stücke (Applaus, Applaus; We are the world; Halleluja) zu hören und brachten das fast dreistündige Konzert im ausverkauften Brunnentheater vor begeistertem Publikum zum Ende. Außer den Musikerinnen und Musikern waren auch viele weitere Schülerinnen unserer Schule aktiv, da zwei Tanzgruppen aus Schöningen Choreographien zu den Akkordeonstücken präsentierten. Wir gratulieren der Akkordeonmusikgruppe sehr herzlich, bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und freuen uns auf den nächsten gemeinsamen Auftritt beim Winterkonzert an unserer Schule am 5. Dezember 2019.

Polenaustausch – Fahrt nach Opalenica

Dawno, dawno temu… (Es war einmal…) eine heitere Reisegruppe, bestehend aus sechs Schülern und zwei Lehrern – Herrn Sohr und Herrn Wroblewski.


Montag, 21.10.2019

Montagmorgen um 10.32 Uhr begann diese Reise mit dem Zug ab Helmstedt. Nach sieben Stunden Fahrt, inklusive einer 90minütigen Pause in Berlin, kamen wir in Opalenica an. Wir wurden von einer kleinen Gruppe, wie wir bestehend aus 4 Mädchen und 2 Jungen, und einer Lehrerin, Frau Iwona Klockiewicz, freundlich empfangen und zu ihrer, ganz in der Nähe liegenden Schule geleitet, wo wir zuerst gemeinsam aßen und im Anschluss Kennenlernspiele spielten.

Die Aufteilung in die Familien erfolgte spontan und unkompliziert gegen Ende des Abends.


Dienstag, 22.10.2019

Dienstagmorgen trafen wir uns gegen 9.00Uhr und der Schule, um dann gemeinsam mit dem Zug nach Posen (Poznań) zu fahren. Wir sahen uns zuerst die Stadt an und Frau Klockiewicz versorgte uns mit geschichtlichen Informationen über die Monumente der Altstadt. Wunderschön verzierte Altbauten und eine Kirchturmuhr, die ein Holzfigurenspiel mit zwei Ziegen zu vollen Stunden zeigt, sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die wir besuchten. Zur Stärkung ging es dann in ein kleines, typisch polnisches Lokal. Nach dem Essen gingen wir gesättigt und gut gelaunt zum Bus. Am Fort VII angekommen wurde die Stimmung sehr bedrückend, denn wir besuchten das „Konzentrationslager-Posen“. Der nette Herr, der uns über das Gelände führte, schilderte die Grausamkeiten, die dort geschehen sind, sehr ausführlich, sodass diese Führung nur sehr schwer auszuhalten war.

Zurück in Opalenica gingen die acht Mädels gemeinsam essen und die Jungs bekamen spielerisch einen „Polnisch-Kurs“.   ; )


Mittwoch, 23.10.2019

Am Mittwoch trafen wir uns in der Frühe, mit gepackten Rucksäcken und fuhren mit dem Zug nach Danzig (Gdańsk). Die etwa vierstündige Bahnfahrt nutzten viele von uns um Schlaf nachzuholen. Dort angekommen wurde zunächst das Gepäck im Hostel verstaut, etwas gegessen und anschließen gab es eine Stadtführung, mit einem sehr netten und humorvollen Herrn, durch die wunderschöne und sehr bedeutungsvolle Innenstadt. Nach sehr lustigen und kurzweiligen 3 Stunden hatten wir dann Freizeit, die wir unter anderem im Einkaufszentrum verbrachten. Nach dem gemeinsamen Abendessen gestalteten wir den Abend auf unterschiedlichste Weisen. Einige sahen Fußball, einige sangen und später besichtigten etliche von uns die wunderschön beleuchtete Altstadt und ließen den Abend bei einem Tee ausklingen.


Donnerstag, 24,10.2019

Am Donnerstag ging es gleich nach dem Frühstück in das Museum der „Solidarność-Bewegung“. Der elektronische Gästeführer erzählte uns etwas über die polnische Gewerkschaft und den Umbruch in Polen. Nach einer Mittagsstärkung und etwas Freizeit mussten wir leider schon wieder den Rückweg noch Opalenica antreten, also wieder in den Zug- Ankunft 22.00Uhr- alle waren sehr müde.


Freitag, 25.10.2019

Der letzte Tag, Freitag, führte und in die Städte Mosina und Rogalin unweit von Opalenica. Unser erster Halt war der Raczynski Palast in Rogalin, ein sehr stattliches und prunkvolles Anwesen in spätbarockem Stil. Nach einem kleinen Spaziergang durch den großen Schlossgarten setzten wir unsere Reise fort. In der Ausstellung des Weltreisenden und Weltkriegsjagdflieger Arkadi Fiedler bestaunten wir dessen Nachbauten. Zum Abschluss gingen wir in Mosin Eis essen. Zurück in Opalenica ging es ohne die Lehrer zu einer nahegelegenen Bowlingbahn, wo der Abend, aber auch unser Besuch in Polen ausklingen sollte.


Samstag, 26.10.2019

Der Abschied am Samstagmorgen war im doppelten Sinn viel zu früh. Emotionen hatten jedoch wenig Raum, da wir über die Abschiedsumarmungen beinahe unseren Zug verpasst hätten.

Abschließend kann man sagen, dass trotz der geringen Anzahl der Teilnehmer, es ein sehr gelungener Austausch war. Trotz einiger sprachlicher Herausforderungen haben sich alle prima miteinander verstanden, voneinander gelernt und viel Spaß gehabt.

Bericht von Anna-Marie Meier

Kennenlernfahrten der 5. Klassen 2019

Die Klasse 5BL zu Besuch beim „Kleinen Gespenst“

Am Montag, den 16.09.2019 traf sich die Klasse 5BL mit ihrem Klassenlehrerteam, bestehend aus Frau Bohndiek und Herrn Gerlach pünktlich um 8:30 Uhr am ZOB in Schöningen um gemeinsam nach Wernigerode aufzubrechen. Während des Lernkompetenztrainings am Anfang des Schuljahres wurde die Klassenfahrt durch die Schülerinnen und Schüler bereits vorbereitet und nun warteten 22 gespannte Gesichter mit ihren vollgepackten Koffern auf die Ankunft der Busse sowie deren Abfahrt in den Harz. Überpünktlich konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Gepäck im Bus verstauen und die kurze Reise nach Wernigerode antreten.

Dort angekommen mussten nach der Zimmerverteilung zunächst die Koffer ausgepackt und der Inhalt in die Schränke verstaut werden, bevor es bereits die erste Mahlzeit in der Jugendherberge geben sollte. Auf dem Speiseplan standen Königsberger Klopse. Der Blick aus dem Fenster ließ nichts Gutes erahnen, sodass die Zeit bis zum Aufbruch ins Stadtzentrum mit Gruppenspielen überbrückt werden konnte. Ein heller werdender Himmel ließ mit der Zeit jedoch hoffen, sodass im Anschluss an die Spiele die Rucksäcke gepackt wurden und wir uns mit regenfester Kleidung auf den Weg in die Stadt machten, um den Ort, in den wir da gefahren wurden, näher kennenzulernen. Dafür hatte Frau Bohndiek eine Stadtrallye ausgearbeitet, die wir in Kleingruppen lösen mussten. Dabei kamen wir an verschiedenen wichtigen Orten in der Innenstadt vorbei und mussten teilweise ganz genau hinschauen, um die Aufgaben der Stadtrallye zu lösen. Nach dem Nachmittag im andauernden Nieselregen, waren alle froh, in der Jugendherberge angekommen, eine warme Dusche auf ihrem Zimmer zu haben und sich danach in die wärmsten Klamotten werfen zu können, die auffindbar waren. Den Abend haben wir mit Kennenlernspielen gestaltet, mit deren Hilfe wir uns alle besser kennenlernen konnten und so mit Mitschülern ins Gespräch kamen, mit denen wir sonst noch nie ein Wort gewechselt hatten.

Am Dienstag sollte es hoch hinaus gehen. Nein, eine wirkliche Wanderung stand noch nicht an. Eher ein gemütlicher Spaziergang bergauf und bergab zum Luftfahrtmuseum Wernigerode. Hier konnten wir alte Flugzeuge besichtigen aber auch ein paar alte Autos, die teilweise berühmten Persönlichkeiten gehört hatten. Auch ein wenig innerdeutsche Geschichte wurde uns nahe gebracht, indem wir Flugzeuge aus der ehemaligen DDR mit gleichwertigen aus der Bundesrepublik sowie ihre Geschichten miteinander verglichen. Ein wirkliches Highlight war die Transall-Maschine auf dem Dach des Museums, wobei diese rasch an Bedeutung verlor, als wir die Rutsche entdeckten, die direkt daneben vom Dach wieder in Richtung Boden führte. Hungrig von so viel Technik und Kletterei bzw. Rutscherei gingen wir zum Miniaturenpark, in dessen Mitte wir gemeinsam ein Picknick machten. Noch zeigte sich das Wetter von der besten Seite, sodass wir entspannt auf einer Wiese sitzen und unser Mittagessen einnehmen konnten. Beeindruckt von den vielen nachgebauten Modellen von Gebäuden oder Anlagen des Harzes, hielt es uns aber nicht lange auf der Wiese. Nachdem der letzte Bissen heruntergeschluckt worden war, stürmten wir ins Labyrinth und von dort aus zu einem Rundgang durch den kompletten Harz, für den wir dank des kleinen Maßstabs nur eine dreiviertel Stunde benötigten. Die groß angekündigte Spielzeit auf den Spielplätzen im benachbarten Bürgerpark fiel dann aber leider kürzer aus als erwartet. Schutz vor dem strömenden Regen fanden wir in einem Gewächshaus als grünem Klassenzimmer. Dort spielten wir ein paar Gruppenspiele, freuten uns, heute trocken zu bleiben und traten nach dem letzten Regenschauer den Rückweg in die Jugendherberge an. Auf dem Weg machten wir einen geheimnisvollen Zwischenstopp an einem Supermarkt, in den Herr Gerlach hineinging und mit einer Tüte wieder heraus kam und sich große Mühe gab, den Inhalt der Tüte zu verbergen. Kreativ wie wir sind, entwickelten wir jedoch einige teilweise überzeugende Ideen, was sich in der Tüte befinden könnte. Nach dem Abendessen sollten wir aber feststellen, dass wir allesamt falsch lagen. Wer hätte schon mit rohen Eiern gerechnet, für die wir in Kleingruppen auch noch eine Maschine basteln sollten, die das Ei bei einem Sturz aus ca. 2m Höhe vor dem Zerbrechen bewahrt? Wir machten uns in Kleingruppen an die Arbeit und ließen unserer Kreativität freien Lauf. Die erwartete Sauerei blieb jedoch überraschenderweise aus, da fast alle Eierfallmaschinen den Erwartungen Stand hielten und das Ei heile zu Boden brachten. Nach dieser aufregenden Aufgabe beruhigte uns Frau Bohndiek mit einer Gute-Nacht-Geschichte, bevor wir erschöpft in unsere Betten fielen und von kleinen und großen Luftfahrtabenteuern träumten.

Der Mittwoch startete ganz entspannt mit der Erarbeitung von Klassenregeln, die uns nun auf einem Plakat jeden Tag daran erinnern, wie wir uns als Klasse verhalten, um die Hürden der Schulzeit gemeinsam zu meistern. Die Entspannung sollte aber nicht lange anhalten. So brachen wir kurz vor Mittag auf in Richtung Märchenwanderweg. Auf dieser rund 2 km langen Strecke riefen wir uns wieder diverse Märchen der Gebrüder Grimm in Erinnerung und rätselten dazu was das Zeug hielt. Auf dem Arme Leute Berg angekommen erhielten wir für die Lösung der Rätsel sogar eine Medaille, die wir am Rapunzelturm/ Kaiserturm in Empfang nahmen. Zu diesem Zeitpunkt gingen wir davon aus, dass das Wanderpensum damit für den Tag erreicht worden sei, doch weit gefehlt: Der größte Teil der Wanderung führte uns durch Wald und Wiesen, ein Skigebiet und vorbei an einigen Skisprungschanzen wieder in den Ort zurück, von wo aus wir jedoch den nächsten Anstieg zum Schloss Wernigerode in Angriff nahmen. Dort wurden wir durch die ehemaligen Wohnräume von Fürst Otto und Fürstin Anna geführt wurden. Auch ein Abstecher auf den Turm des Schlosses stand auf dem Programm. Hier begegnete uns in einer Truhe nach 12maligem Läuten der Glocke das aus dem gleichnamigen Film bekannte „Kleine Gespenst“. Den Schrecken im Nacken machten wir uns wieder an den Abstieg und auf den Rückweg zur Jugendherberge. Nach dem Abendessen packten wir schonmal unsere sieben Sachen zusammen, spielten dann eine Runde „Werwolf“ und freuten uns zu diesem Zeitpunkt doch schon wieder auf unser gemütliches Bett in gewohnter Umgebung.

Am nächsten Morgen war schon der Abreisetag erreicht. Wir waren alle davon überrascht, wie schnell die Zeit doch umgegangen war. Nach dem Frühstück packten wir die restlichen Dinge in unsere Koffer und räumten unsere Zimmer auf. Die Wartezeit bis zum Eintreffen des Busses vertrieben wir uns mit einigen Runden „Werwolf“ und gegen Mittag traten wir unsere Heimreise nach Schöningen an. Dort konnten uns unsere Eltern nach 3 Tagen endlich wieder in die Arme schließen. Die Erinnerungen an diese Klassenfahrt und die dortigen Erlebnisse werden uns jedoch noch lange miteinander verbinden.


Kennenlernfahrt der 5 d nach Hahnenklee

Vom 16. bis 19.09.2019 war die Klasse 5d auf Kennenlernfahrt in Hahnenklee-Bockswiese im Harz.

Den regnerischen ersten Tag verbrachten wir damit, die Zimmer zu beziehen, das Speisen- und Getränkeangebot der Jugendherberge zu testen, den Tischtenniskeller zu stürmen und einige gemeinschaftliche Spiele im Gruppenraum und abends dann auch draußen zu machen.

Eine Aufgabe bestand z.B. darin, sich als Kleingruppe einen Beitrag für den „Bunten Abend“ am Mittwoch zu überlegen und einzustudieren, um diesen dann am letzten Abend auch vorzuführen.

Am Dienstag stand nach dem Frühstück zunächst „Sport und Spiel“ bzw. Vorbereitung des „Bunten Abends“ auf dem Plan. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann mit dem Bus nach Goslar, um das Bergwerkmuseum Rammelsberg zu besuchen. Nachdem wir alle mit Helmen ausgestattet waren, „fuhren“ wir in den Röderstollen, wo wir eine interessante und spannende Führung bekamen. Pünktlich zum Abendessen waren wir wieder in der Jugendherberge, wo dann anschließend Freizeit hatten und zum Abschluss des Tages eine kleine gemeinsame Abendrunde machten.

Am Mittwoch starteten wir nach dem Frühstück mit einem Wettbewerb: Jede Zimmergruppe sollte versuchen, mit Materialien wie Zeitungspapier, Schnur, Ballons und Kleberolle ein rohes Ei aus dem zweiten Stockwerk der Jugendherberge „fliegen“ zu lassen, so dass es unversehrt unten ankommt. Bewertet wurden Schnelligkeit im Konstruieren, Materialaufwand, die Präsentation der Überlegungen und der Zustand des Eis nach dem Flug. Das Gewinnerteam beförderte  ihr Ei auch fast heil nach unten.

Nach dem Mittagessen starten wir unsere Wanderung zur einzigartigen Stabkirche in Hahneklee, danach gingen wir weiter zur Seilbahn, mit der wir auf den Bocksberg fuhren. Oben angekommen drehten wir eine Runde auf der Sommerrodelbahn, einige Schüler gönnten sich auch noch ein paar Runden mehr. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir dann auf dem Liebesbankweg den Berg wieder herunter und kamen am späteren Nachmittag in der Jugendherberge an.

Am Abend veranstalteten wir dann unseren „Bunten Abend“, in dem die unterschiedlichen Gruppen witzige, aber auch recht künstlerische Stücke und Sketche präsentierten. Danach liefen einige Runden Stopptanz, Luftballontanz, Disco und zum Abschluss sangen wir noch Lieder mit Herrn Schmidt an der Gitarre.

Der Donnerstagmorgen stand nun ganz im Zeichen des Aufbruchs. Die Zimmer mussten gesäubert und geräumt werden und wir vertrieben uns, nachdem wir das Gepäck im Gruppenraum verstaut hatten, noch mit Spielen auf dem Gelände bzw. im Tischtenniskeller, bevor wir um 11 Uhr in den Bus stiegen. Auf der Rückfahrt holten wir noch die 5c aus Schierke ab und um ca. 13:30 Uhr war unsere Kennenlernfahrt schließlich beendet, als wir am Schöninger ZOB ankamen.

Die neuen Streitschlichter haben ihren Dienst aufgenommen

Kurz vor den Herbstferien haben die neuen Streitschlichter des Anna-Sophianeum ihren Dienst angetreten. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, in dem ältere Schüler unserer Schule jüngeren Schülern in Konfliktfällen und Streitigkeiten, die sie mit anderen Schülern haben, helfen, gemeinsame Lösungen zu finden.

Zum aktuellen Streitschlichterteam gehören Hanna Fricke, Svenja Krone, Katjana Pieper (alle 9a), Corina Magadan (9b), Lennox Böhme-Brüdern, Moritz Feuerhahn (beide 9d), Deimante Mikalopaite (10a), Felicitas Schink, Luna Wiesner (10b), Jette Raebel und Nele Seidler (beide 11b).

Diese elf Schülerinnen und Schüler haben im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2018/19 eine 20-stündige Schulung mitgemacht, in der sie zu Streitschlichtern ausgebildet worden sind. Ihre Sprechzeiten sind montags in der 2. Pause, dienstags bis donnerstags in der 1. Pause und freitags in der 2. Pause jeweils im Raum K31.

#ErasmusDays am Anna-Sophianeum Schöningen

An den #ErasmusDays, die vom 10. bis 12. Oktober 2019 stattfinden, feiern Bildungseinrichtungen in der ganzen Welt die europäische Zusammenarbeit mit Erasmus+. Die einzige Teilnahmebedingung ist die Begeisterung für Europa und europäische Projektarbeit. Aufgrund der Herbstferien finden die #ErasmusDays am Anna-Sophianeum in der Woche vom 21.10. 2019 bis 25.10. 2019 statt. Zu sehen ist die Ausstellung zur Erasmus plus geförderten Austauschfahrt nach Spanien mit interessanten Reiseberichten und Fotos. In diesem Zusammenhang können Interessierte sich bei Frau Müller zum Thema Spanienaustausch und bei Herrn Wagener rund um das Thema Erasmus plus informieren. Die Lehrkräfte sind in den Pausen und nach Vereinbarung ansprechbar.

Übergabe des Spendenerlöses des Sponsorlaufes 2019 der Schöninger Schulen

Am 01. Juli fand in diesem Jahr zum 13. Mal der Sponsorlauf der Eichendorffschule, der Realschule Schöningen und des Gymnasiums Anna-Sophianeums in Schöningen statt. Die Schülerinnen und Schüler der drei Schulen sammelten in den Disziplinen Laufen, Schwimmen, Radfahren und Inlineskaten den stolzen Betrag von 13.617,59 Euro für das Straßenkinderprojekt „Turma do Flau“ in Brasilien. Die Übergabe des Erlöses fand am 17.09.2019 im Gymnasium Anna-Sophianeum statt. Der Schülersprecher Niels Rückert übergab den Scheck an Franz Schoo, der ihn für den Aktionskreis Pater Beda in Empfang nahm. Anwesend waren ebenfalls Lehrkräfte und Schülervertreterinnen und –vertreter aller drei Schulen. Herr Schoo berichtete noch von aktuellen Entwicklungen in den Projekten in Brasilien sowie der politischen und gesellschaftlichen Lage des Landes. Die staatlichen Kürzungen für soziale Einrichtungen treffen die Ärmsten und so musste auch das zu unterstützende Projekt bedauerlicherweise in der letzten Zeit die Anzahl der zu betreuenden Kinder und Jugendlichen reduzieren. Es ist daher umso schöner, dass der Erlös des Sponsorlaufes erneut sicherstellen kann, dass die verbleibenden Kinder und Jugendlichen in dem Projekt „Turma do Flau“ weiterhin warme Mahlzeiten, einen sicheren Ort, Bildung und Kultur erhalten können. 

Eastbourne 2019 – Programm

Wir starten am 12.09. in den Abendstunden mit einem Reisebus, erreichen nach erfahrungsgemäß etwas unbequemen Nachtstunden morgens Dünkirchen, setzen von dort aus mit der Fähre nach Dover über, wo uns die englische Küste mit ihren bekannten und weithin leuchtenden ’White Cliffs of Dover’ und hoffentlich strahlendem Sonnenschein nach ca. 105 Minuten begrüßt. In Dover beginnt bereits das erste kulturelle Highlight, die Besichtigung von Dover Castle, dem ‚Underground Hospital‘ und den ‚Secret Wartime Tunnels‘.

Von nun an gilt es, die langjährigen schulischen Trockenübungen in der englischen Sprache bei ersten Bestellungen im Gourmet Restaurant Mc Donald’s oder im Café aufzugeben, Souvenirs mit noch ungewohnten ’Pence’ und ’Pounds’ zu bezahlen. Frisch gestärkt und mit wachsender Aufregung setzen wir unsere Reise am Nachmittag in süd-westlicher Richtung fort. In Hastings – noch ungeachtet des historisch bedeutenden Bodens – werden die Zeichen der langen Fahrt durch einen letzten kritischen Blick in den Taschenspiegel, das Styling der Haare, das Ordnen der Kleidung genutzt, sich auf den bedeutenden Augenblick der Erstbegegnung mit den Gastfamilien in Eastbourne vorzubereiten, in denen man zu zweit oder dritt 5 Tage lang leben wird. Und dann ist er gekommen, der erste Abend ohne die kritischen Blicke der Lehrer, der Schritt in die Selbstständigkeit auf britischem Boden und die  Begegnung mit dem ’British Way of Life’.

An den folgenden Tagen erkunden wir nicht nur die Stadt Eastbourne, sondern kombinieren den atemberaubenden Blick vom Beachy Head, Englands höchstem Kreidefelsen (162 Meter), auf das Meer und die herrliche Landschaft von East Sussex mit einer Wanderung zurück nach Eastbourne, unternehmen eine Stadtrallye, essen ’fish and chips’ mit oder ohne ‚vinegar’ (Essig-typcal Englisch) am Pier, begeben uns nach Hastings auf historische Spuren von William the Conqueror und seiner Eroberung Englands im Jahre 1066, lernen Südenglands Schmuggelvergangenheit kennen, besichtigen den orientalisch anmutenden ’Royal Pavilion’ im nahe gelegenen Seebad Brighton, erkunden den idyllischen Ort Wilmington mit seinem riesigen Kreidegiganten (Scharrbild); dem ’Long Man’ und lassen uns am Birling Gap von den ‚Seven Sisters‘, den sieben riesigen Kreidefelsen an der Küste, beeindrucken. Selbstverständlich haben die Schüler auch wohl verdiente Freizeit.

An zwei Tagen gilt es, Londoner Großstadtluft zu schnuppern, den aus dem Schulbuch bekannten Sehenswürdigkeiten wie  Tower of London, Tower Bridge, Tate Gallery, Shakespeare’s Globe (hier absolvieren wir einen 60-minütigen Theaterworkshop zu Shakespeares ’A Midsummernight’s Dream’ und erleben eine Führung durch das Theater), Millenium Bridge, St.Paul’s Cathedral, Piccadilly Circus, Buckingham Palace, Westminster Cathedral, Houses of Parliament, London Eye, Trafalgar Square, Madame Tussaud‘s Wachsfigurenkabinett, Camden Market und vielem mehr einen Besuch abzustatten, die Londoner U-Bahn zu nutzen, sich an ’Stand on the right’ auf den langen Rolltreppen im Labyrinth der ‚Tube‘, wie die Londoner ihre U-Bahn nennen, und an ‘Mind the gap’ beim Ein- und Aussteigen zu gewöhnen. Am 19.09. heißt es Abschied nehmen von den Gastfamilien. Am diesem letzten Tag auf englischem Boden besichtigen wir die alte UniversitätsstadtCanterbury am River Stour, den Hauptsitz der anglikanischen Kirche. Die Rückfahrt führt uns zurück nach Dover. Die Fähre bringt uns in den frühen Morgenstunden nach Calais, die Helden sind müde, die Heimat rückt näher. Am Freitagmorgen, zwischen 10.00 und 11.00 Uhr, nehmen die Eltern ihre vermutlich erschöpften Sprösslinge in Königslutter oder Schöningen wohlbehalten in Empfang, die hoffentlich, wie die Lehrer auch, zufrieden auf eine ereignisreiche und schöne Fahrt zurückblicken.