Monat: Januar 2021

Verhaltensregeln für das Distanzlernen

  1. Die Kernarbeitszeit für das Distanzlernen umfasst Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr. In dieser Zeit arbeiten die Schüler entsprechend ihres Stundenplans oder individueller Absprachen mit den Lehrkräften an ihren Aufgaben.
    Die Schüler sind entsprechend der Absprachen mit den Fachlehrern verpflichtet, während der vereinbarten Zeit im Messenger-Chat oder Videokonferenzen anwesend zu sein. Dies soll dazu dienen, den Schülern eine zeitliche und kommunikative Struktur vorzugeben. Während der vereinbarten Zeiten sitzen alle Klassenkameraden gemeinsam an den Aufgaben und Fragen können zeitnah im Chat oder der Videokonferenz geklärt werden.
  2. Die Pausenzeiten können um die verpflichtenden Videokonferenzen und Messenger-Zeiten flexibel gestaltet werden.
  3. Sollte Ihr Kind krankheitsbedingt nicht am Distanzlernen teilnehmen können, muss – wie üblich – eine Krankmeldung über das Sekretariat erfolgen sowie im Nachhinein eine Entschuldigung bei der Klassenleitung eingereicht werden.
  4. Bei Problemen ist bitte umgehend die entsprechende Fachlehrkraft zu kontaktieren.
  5. Im Fall von technischen Problemen (Ausfall IServ) wird sich die Fachlehrkraft – sobald möglich – mit der Lerngruppe in Verbindung setzen und das weitere Arbeiten besprechen.

Soziales Projekt: Austausch der Generationen

Im Rahmen des Sozialen Projektes am Anna-Sophianeum, haben wir, Beatrice Schneider und Marit Wesemann, einen Generationenaustausch geplant. Dieser fand am 01. Dezember 2020 statt.

Gerade die Pflegezentren dieser Region haben von den sozialen Projekten in den Jahren zuvor immer profitieren können. Aber nicht nur die sozialen Projekte, die den Austausch zwischen den Generationen gefördert haben fallen dieses Jahr weg. Durch sie Pandemie ausgelöst wurden auch strengere Richtlinien für Pflegezentren verhängt, da die Bewohner stark gefährdet sind, an negativen Folgen von dem Virus zu leiden.

Deshalb haben wir uns gedacht, dass wir trotz Corona Pandemie eine Aktion mit dem Pflegezentrum Clus durchführen, sodass auch mit der Einhaltung von Einschränkungen ein Austausch ermöglicht werden kann.
Teil des Generationenaustauschs waren einmal eine Briefaktion, bei der junge Schüler unserer Schule Briefe für die Bewohner verfasst haben. In den Briefen ging es vor allem darum, wie die Kinder mit der Pandemie umgegangen sind.

Des Weiteren gab es ein Gespräch mit einigen Bewohnern des Pflegezentrums, an dem auch ein weiterer Schüler, Reid Carroll, teilnahm.
Das Gespräch fand über das Videokonferenzsystem des schuleigenen Servers statt und beinhaltete diverse Themen. Hauptthema waren jedoch vor allem die Briefe, die im Vorhinein von den Schüler verfasst wurden und die Situation rum um Corona. Ebenso ging es um Zeitzeugenberichte, da einige der Bewohner noch direkten Bezug zur Zeit des zweiten Weltkriegs, der DDR und weiteren haben.

Zum Schluss, haben sich die Bewohner auch dazu bereit erklärt Briefe zurück an die Schüler zu verfassen. In diesen beiden Briefen haben sich die Bewohner bei den Schülern bedankt und auch noch mal ihre Situation geschildert.

Soziales Projekt: Lebensmittelspende für Bedürftige in der Region

Am 5.-7. sowie 12.-14. November sammelten wir, Lea Heinrich, Natalie Koch, Lara Matthias, Sophie Reinhardt und Kereshmeh Samadi, unter der Leitung von Frau Sacha im Rahmen des sozialen Projekts der Q2 Lebensmittelspenden für die Tafeln in Helmstedt und Schöningen. Dabei haben wir uns im Marktkauf in Schöningen platziert und Kunden gebeten, bei ihrem Einkauf ein zusätzliches haltbares Produkt, wie zum Beispiel Nudeln, Reis oder Mehl zu kaufen und im Anschluss bei uns abzugeben. Die Abstands- und Hygienemaßnahmen wurden dabei streng beachtet. Wir wirkten dann als Vermittler zwischen Spendern und Tafel und leiteten die gespendeten Produkte weiter.

Das Projekt fand bei den Kunden großen Anklang. „Ich finde es gut, dass sich junge Menschen mit den Problemen in der Gesellschaft auseinandersetzen“, hieß es von vielen Spender*innen. Insgesamt kamen über 1600 Einzelspenden und ein Geldbetrag von 685,- € zusammen. Alle Spenden wurden anschließend aufgeteilt und am 18. November in vollem Umfang an die Tafeln weitergeleitet. In Helmstedt durften wir ebenfalls bei der Lebensmittelausgabe helfen und somit die Wirksamkeit unseres Projekts mitverfolgen.

Sowohl die Tafeln als auch die Bedürftigen zeigten sich sehr dankbar für eine Spende in diesem Umfang, wodurch das Projekt zur Zufriedenheit aller Beteiligten beendet werden konnte.

Insgesamt waren wir besonders von der positiven Resonanz und der großen Spendenbereitschaft überrascht. Das Projekt hat unsere Erwartungen übertroffen und wir haben uns über jede Spende sehr gefreut. Wir hoffen, dass die Aktion im Gedächtnis bleibt und das Bewusstsein für regionale Problemsituationen stärkt.