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Finnland-Fahrt von 24.02. bis 02.03.2012

Berichte von Montag - Dienstag - Mittwoch - Donnerstag

Montag

Nyt mennään. (Auf geht’s) Am Freitagmorgen um 8:30 Uhr ging es für 17 Schüler und Schülerinnen unter der Leitung von Frau Rosen und Herrn Schwarz, schwer bepackt mit einem Berg von Wintersachen im Koffer, mit dem Zug nach Berlin.Dort angekommen gab es eine kurze Pause und die Möglichkeit etwas zu essen. 

Und weiter ging’s etwa 1,5 Stunden mit dem Flugzeug nach Helsinki. In einem Hostel am Hafen konnten wir unsere Sachen verstauen, unternahmen dann eine kleine Stadtführung mit Herrn Schwarz und durften die finnische Küche à la McDonalds kosten. Viele Bars und Cafés sind auf Segelbooten und Schiffen vertreten, dürfen abends allerdings nicht unter 18 Jahren betreten werden und so fiel dies für uns ins Wasser, oder besser gesagt, in den völlig zugefrorenen Hafen Helsinkis.

Mehr oder weniger ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen in die historische Markthalle und die berühmte Felsenkirche Helsinkis. Gegen Mittag fuhren wir mit dem Zug von Helsinki ab und konnten feststellen, dass es in Finnland fast nur Bäume gibt und hin und wieder ein paar völlig verschneite Häuser aus den Tiefen des Waldes herausblitzten. In dieser völlig verschneiten glitzernden Landschaft durften wir dann in unseren Gastfamilien in Juuja, Polvijärvi und Outokumpu die wohlige Wärme der Kamine spüren und gingen zum Beispiel Snowmobil fahren, Skilanglaufen oder Schneeschuh wandern.

Die finnische Sauna kann besuchen, wer möchte, und beim herzlichen Empfang am Montagmorgen im Gymnasium von Juuka wurde für uns getanzt und auch die Deutschen hatten die Möglichkeit mit den Finnen den Walzer zu tanzen.

Wir freuen uns schon auf die nächsten verschneiten und sonnigen Tage.

[Sarah Groß]

 

 


Dienstag

Mit dem Bus wurden wir von Juuka über Polvijärvi nach Outokumpu gefahren, wo wir zunächst mit einem Vortrag von der Direktorin des dortigen Gymnasiums empfangen wurden. Wir erfuhren viel Interessantes über die Schule und über das finnische Schulsystem, bevor wir unsererseits den finnischen Schülerinnen und Schülern unsere Heimatstädte Schöningen, Königslutter und Schöppenstedt vorstellen konnten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schulmensa wurden wir zum Museum der alten Kupfermine in Outokumpu gefahren und bekamen dort eine Führung. Direkt im Anschluss besichtigten wir das Rathaus, wo wir auch in einer kurzen Kaffeepause Gebäck und Getränke angeboten bekamen. Nach dieser Stärkung ging es sofort weiter zur örtlichen Grundschule, um die Räumlichkeiten zu besichtigen und einen weiteren Eindruck von Schule in Finnland zu gewinnen.

Danach brachte uns der Bus durch die verschneite Landschaft zum Freizeitzentrum „Kolmikanta“. Auf der freien Schneefläche neben dem zugefrorenen See und in dem gemütlichen Haus machten wir ein paar gemeinsame Spiele, die uns allen sehr viel Spaß bereiteten. Natürlich kam nun auch das Essen nicht zu kurz und wir stärkten uns wieder bei einer gemeinsamen Mahlzeit.

Es wurde eine Geschichte vom Weihnachtsmann (der ja bekanntlich aus Finnland kommt) vorgetragen und wir erfuhren, dass er sich manchmal im Datum irrt und es schon passieren kann, dass er manchmal mitten im Sommer oder auch im Februar vorbeikommt. Zu unserer Überraschung klopfte es plötzlich am Fenster und kurz darauf standen der Weihnachtsmann und seine Weihnachtsfrau im Raum um uns reich zu bescheren.

Guter Stimmung und angespornt durch die freundliche finnische Lebensart scheute sich etwa die Hälfte unserer Gruppe nicht, die Sauna am See zu nutzen um sich dann gut erhitzt in einem kleinen eisfreien Loch abzukühlen. Wer könnte da noch behaupten, wir seien mit einer Gruppe von Warmduschern unterwegs …

Übrigens: Auch im finnischen Internet gibt es Bilder von unserer Fahrt zu sehen: [hier]

[O. Schwarz]


Mittwoch

Unser heutiger Bericht ist etwas kürzer, weil unser gemeinsames Gruppenprogramm nach dem Mittagessen endete: 

Morgens um 8 Uhr begannen wir unseren heutigen Ausflug nach Joensuu, dem Ort, wo wir bereits am Samstag mit dem Zug angekommen waren. Auf dem Programm standen eine Führung in der orthodoxen Kirche und weitere Informationen über diese Religion sowie das Gemeindeleben im orthodoxen Seminar und Kulturzentrum.

Nach dem kulturellen Teil ging es zum gemeinsamen Mittagessen, und anschließend konnten wir in Kleingruppen auf eigene Faust die Stadt besichtigen und shoppen gehen.

[O. Schwarz]


Donnerstag

Gut gelaunt trafen wir uns heute Morgen alle im Gymnasium von Polvijärvi. Wir hatten Gelegenheit, als Gäste am Unterricht in verschiedenen Fächern teilzunehmen und in der Schulküche original Karelische Piroggen herzustellen und zu probieren.

Nach dem Mittagessen in der Schulkantine bekamen wir eine Einführungsstunde in die finnische Sprache. Direkt im Anschluss daran hielten wir erneut Kurzvorträge über unsere Heimatstädte und unsere Schule. Der Aufenthalt im Gymnasium endete mit einer Musikstunde, in der wir alle zusammen ein finnisches Lied sangen.

Mit Bussen wurden wir wieder zurück zu unseren jeweiligen Gastorten gebracht und konnten dort den Nachmittag verbringen. Wegen der weiten Entfernung zwischen den einzelnen Orten entschieden sich die Gruppen aus Outokumpu und Pölvijärvi, nicht an der geplanten Abschiedsfeier in Juuka teilzunehmen, sodass diese nur mit den dort Untergebrachten stattfand. Bei Salat, Getränken und Kuchen konnten wir miteinander plaudern, lachen und Spiele spielen.

Wir bedanken uns sehr herzlich für die offene und freundliche Aufnahme in Finnland und können auf so manche neue Erfahrungen und Erlebnisse zurückblicken. Die entstandenen Freundschaften mit den finnischen Gastgebern werden hoffentlich lange bestehen bleiben.

[O. Schwarz]

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