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Frankreichaustausch 2016

Mittwoch, der 21.09.2016 – unser Abenteuer Austausch beginnt

Um 6:15 Uhr haben wir uns in Schöningen getroffen. Nachdem wir uns dann von unseren Eltern verabschiedet hatten, sind wir um 6:30 Uhr nach Königslutter gefahren. Die letzten Schüler sind dazu gestiegen und dann ging’s los nach Frankreich/Mondeville. Nach 14 ½ Stunden sind wir mit 30 Minuten Verspätung an der Schule Guy Liard in Mondeville angekommen. Dort haben unsere Gastfamilien auf uns gewartet und uns begrüßt, bevor wir zu ihnen gefahren sind.

 


Der erste Tag in Frankreich: Mondeville (22.09.2016)

Der Tag begann für jeden anders. Bevor alle Schüler mit ihren Austauschpartnern zur Schule gegangen oder gefahren sind, bekamen sie in ihren Gastfamilien Frühstück. In der Schule erwartete uns eine offizielle Begrüßung durch die stellvertretende Schulleiterin Mme Arthus sowie die Lehrer Mme Garrel und M. Jégoud. Außerdem gab es für alle einen kleinen Snack und etwas zu trinken. Anschließend zeigten und erklärten uns zwei Schülerinnen der 4e (8.Klasse in Deutschland) das gesamte Schulgelände. Im Anschluss daran erkundeten wir im Rahmen einer Stadtrallye die Stadt Mondeville. Nach unserem ersten Essen in einer typischen französischen Schulkantine fand in der Sporthalle ein Handballturnier statt. Wir wurden zunächst in Teams eingeteilt und haben dann alle gegeneinander gespielt. Anschließend gab es sogar eine „Siegerehrung“ mit Medaillen. 

 


Der zweite Tag: Die Landungsküste (23.09.2016)

Am Morgen des zweiten Tages trafen wir uns bei der Schule, wo wir in 2er oder 3er-Gruppen eingeteilt wurden, um zunächst z.B. am Englisch-, Französisch- oder Matheunterricht teilzunehmen. Nach dem Mittagessen in der Kantine sind wir Richtung „Omaha Beach“ gefahren. Dort angekommen, erfuhren wir zunächst im Besucherzentrum viele Informationen über die Geschichte der Landungsküste am sogenannten „D-Day“ und auch, dass man sich in jenem Moment auf amerikanischem Staatsgebiet befand, da dieses Areal nach Ende des Zweiten Weltkrieges als Dank für die Befreiung den Amerikanern geschenkt wurde. Aus Zeitgründen konnten wir nicht an den Strand gehen, hatten aber Gelegenheit, den amerikanischen Soldatenfriedhof zu besuchen, auf dem an über 9000 amerikanische Soldaten mit Kreuzen und Sternen (die Sterne stehen für gefallene Juden) gedenkt wird. Danach sind wir zum „Pointe du Hoc“ gefahren, wo wir viele „Bombenkrater“ gesehen und ehemalige Bunker besichtigt haben. Zum Abschluss des Tages sind wir zum deutschen Soldatenfriedhof gefahren, wo an über 20.000 deutschen Soldaten gedenkt wird. Ein insgesamt sehr trauriger, aber zugleich auch sehr beeindruckender Tag!


Das Wochenende in den Gastfamilien (24.09.2016 und 25.09.2016)

Nachdem unsere ersten Tage in Frankreich sehr gut verlaufen sind, konnten wir am Wochenende Zeit mit unseren Gastfamilien verbringen. Dort durften wir ganz unterschiedliche Aktivitäten erleben. Manche waren zum Beispiel in Caen, am Meer, bowlen oder haben sich mit anderen (Gast-)Schülern getroffen. Das Wochenende bzw. die Zeit in den Gastfamilien war eine sehr schöne Erfahrung.


Der fünfte Tag: Wattwanderung und Mont-St-Michel (26.09.2016)

Nachdem wir von den Gasteltern sehr früh aus den Betten geholt und zum Bus gebracht wurden, fuhren wir Richtung Westen, wo wir eine zweieinhalbstündige und sieben Kilometer lange Wattwanderung bei recht frischen Temperaturen antraten. Unser Wattführer erzählte uns eine spannende Legende und zeigte uns, wie man sich zunächst im Treibsand versinken lässt bzw. sich anschließend wieder an die Oberfläche befördert, was für viel Spaß bei uns Teilnehmern sorgte. Ziel unserer Wanderung war eines der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs, der Mont-Saint-Michel, dessen Geschichte bis ins Jahr 708 zurückgehen soll. Ursprünglich Abtei und Wallfahrtsort, diente er im Hundertjährigen Krieg als Verteidigungsanlage und – nach der Auflösung der Klostergemeinschaft im Zuge der Revolution – diente der Mont-Saint-Michel bis ins Jahr 1863 als Gefängnis. Seit 1979 zählt er zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nach einer Erkundung der Abtei bzw. des sie umgebenen Geländes schlossen wir unseren Ausflug mit einem „Bummeln“ durch die vielen Läden ab, wobei wir viel Spaß hatten und schöne Souvenirs kaufen konnten.


Der sechste Tag: Ausflug nach Caen (27.09.2016)

Am Anfang des Tages nahmen wir zunächst drei Stunden lang am Unterricht unserer Partnerschule teil, wofür wir erneut in Gruppen eingeteilt wurden. Nach dem Unterricht fuhren wir nach Caen – die Hauptstadt der Basse-Normandie, die im 11. Jahrhundert von Wilhelm dem Eroberer gegründet wurde. Die Stadt hat ca. 110.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt im Département Calvados. Gleich am Anfang besichtigten wir das „Château Ducal“, eine große Festung, welche der Herzog Wilhelm der Eroberer bauen ließ. Anschließend hatten wir zwei Stunden Zeit, um Caen eigenständig zu entdecken. Um ca. 16 Uhr kehrten wir zur Schule zurück, wo wir in einer Runde von Schülern, Lehrer und Eltern verabschiedet wurden. Wir haben auf viele, schöne gemeinsam verbrachte Momente zurückgeblickt.

 


Der siebte Tag: Unser Tag in Paris (28.09.2016)

Nachdem wir uns von unseren Austauschpartnerinnen und -partnern, den Gasteltern sowie Lehrern verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Weg in die Hauptstadt. In Paris angekommen, gewannen wir zunächst aus dem Bus unsere ersten Eindrücke und sahen auf der „Champs-Elysées“ viele interessante Läden. Die erste Sehenswürdigkeit, die wir zu Gesicht bekamen, war der Triumph-Bogen. Danach überwanden wir die strengen Sicherheitskontrollen rund um den Eiffelturm, um das Wahrzeichen der Stadt erklimmen zu können. Es war ein tolles Erlebnis, Paris von oben zu sehen, für einige von uns sogar von der dritten Etage aus. Anschließend besichtigten wir die Kathedrale „Notre Dame“, bevor unser Weg uns weiter zum „Centre Pompidou“ führte. Abschließend schlenderten wir in Kleingruppen durch die Pariser Innenstadt. Am Ende eines langen und schönen Tages sind wir in ein Hotel in der Nähe vom Disney Land gefahren und haben dort übernachtet. 

 


Der achte Tag: DISNEYLAND (29.09.2016)

Zuerst begeisterte uns der Disneyland Park mit seinen tollen Angeboten. Viele von uns ließen sich bei der Attraktion Space Mountain von einer 36 Meter hohen Kanone ins „Weltall“ katapultieren oder im Piratenschiff durch die Welt von Peter Pan fliegen. Im Small World reisten wir in kürzester Zeit einmal um die ganze Welt. 

Aufgrund der Ausfälle vieler größerer Achterbahnen wegen Wartungsarbeiten durften wir noch in den Walt Disney Studios Park gehen, wo wir uns abermals in kleinen Gruppen bewegen durften. Hier erwarteten uns beispielsweise (in Anlehnung an das berüchtigte Hollywood Tower Hotel) der „Tower of Terror“. Nachdem der ächzende Betriebsaufzug uns in den 13. Stock befördert hatte und uns ein kurzer Blick nach draußen über den Park gewährt wurde, ging es für uns unaufhaltsam wieder nach unten. Viele fanden in dem zweiten Park die Ratatouilleattraktion am besten, wo man in 4D durch die Welt der kleinen Ratte gefahren und nass gespritzt wurde.

Nach einem aufregenden Tag im Disneyland traten wir um 19 Uhr unsere Rückfahrt nach Schöningen/Königslutter an. Da wir über Nacht gefahren sind und wir sehr müde waren, schliefen die meisten. Nach einer reibungslosen Fahrt begrüßten wir unsere Eltern am Freitagmorgen – sogar früher als geplant – und fuhren dann nach Hause. 

Die Fahrt nach Frankreich wird uns immer gut in Erinnerung bleiben :)

 

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