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Den Flüchtlingen ein Gesicht geben

Im Rahmen unseres sozialen Projektes ,,Dem Flüchtling ein Gesicht geben“ haben wir, Nina Rosnerski und Lisa Kamin, Flüchtlinge in Schöningen besucht und interviewt.

Es handelte sich dabei um Fragen zu ihrer Flucht, ihrer jetzigen Situation hier in Deutschland, ihren Gefühlen sowie zu ihren Zukunftswünschen.

Uns war es wichtig, Flüchtlinge mit ihren persönlichen Geschichten kennenzulernen und diese weiterzugeben. Ausschlaggebend dafür war der Umstand, dass die Medien die unterschiedlichen Nationen der Flüchtlinge in ihren Berichten oft in einen Topf werfen und die Schicksale, die die Flüchtlinge mit sich tragen oft nicht deutlich werden. Deshalb wissen viele Menschen nicht über die Menschen Bescheid, die momentan täglich in großen Massen in Deutschland eintreffen. 

Daher war es das Ziel unseres sozialen Projektes, diesen Pluralismus, der die Medienberichterstattung derzeit beherrscht, zu brechen und eventuelle Ängste zu nehmen. 

Auch wollten wir den Flüchtlingen das Gefühl der Wertschätzung geben und ihnen zeigen, dass sie als Menschen gehört werden und ihnen somit „ein Gesicht geben“.

Dafür nahmen wir zunächst Kontakt mit der Flüchtlingshilfe Schöningen auf, die uns Kontaktdaten einiger Flüchtlinge vermittelte. Drei Familien waren bereit, mit uns über ihre Flucht zu sprechen.

Es folgten Vorgespräche, bei denen wir die Flüchtlinge kennenlernten und einen ersten Eindruck über ihre Schicksale und Sprachfertigkeiten bekamen. Nachdem der erste Kontakt geknüpft war, fanden einige Tage später die Interviews statt, aus denen wir die Fluchtgeschichten entwickelten. Diese wurden dann im Lokalteil Helmstedt der Braunschweiger Zeitung sowie auf der Homepage der Flüchtlingshilfe Schöningen unter der Rubrik ,,Flüchtlinge vorgestellt“ veröffentlicht.

Neben diesem externen Projekt führten wir zusätzlich noch ein internes Projekt durch, um möglichst viele verschiedene Zielgruppen zu erreichen. Hierzu hielten wir im Politikunterricht der Klasse 10a unserer Schule einen Vortrag über die aktuelle Flüchtlingssituation, sowie unser Projekt und präsentierten ihnen zudem die entstandenen Fluchtgeschichten. 

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