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Generationenaustausch in der Clus Schöningen

SCHÖNINGEN. Am 24 November 2014 waren wir, das heißt Lennart Gauger, Jan Teuber und Henri Schnalke, im Rahmen unseres schulischen sozialen Projektes mit einer Delegation von Schülern des Leistungskurses Geschichte zu Besuch in der Clus Schöningen. Dort trafen wir uns mit fünf Zeitzeugen, die während der deutschen NS-Vergangenheit aufgewachsen sind, um direkte Informationen über dieses sehr wichtige Thema zu erlangen und die Berichte auch für kommende Generationen zu erhalten.

Im Vorfeld haben wir gemeinsam mit dem Geschichts-Leistungskurs einen Fragenkatalog erarbeitet, der insbesondere das familiäre Leben und die Kindheit der Zeitzeugen in den Mittelpunkt stellte. Nach einer kurzen Vorstellung ging es direkt los und wir erhielten eine Menge an Informationen. Im Laufe des Nachmittags erfuhren wir, dass sogar Kinder für „kriegswichtige Arbeiten“ abgestellt wurden und zum Beispiel in geheimen Anlagen Panzergranaten stopfen mussten. Trotzdem wurde nicht alles negativ empfunden, das Gemeinschaftsgefühl wurde beispielsweise positiv hervorgehoben.

Später erhielten wir Dokumente von Karl Rose, die auf Grundlage einzelner Berichte die letzten Kriegstage in Schöningen beschrieben. Diese Texte haben wir als sehr informativ und lehrreich empfunden, da wir persönlich nicht wussten, wie knapp Schöningen vor der Zerstörung stand und dass die Stadt nur aufgrund einiger weniger Menschen nicht angegriffen wurde. Zum Abschluss des Nachmittages wurden uns Fotos und Zeitungsberichte, teilweise direkt aus der Zeit des Nationalsozialismus, teilweise aus späterer Sicht, zur Verfügung gestellt, die wir dankbar für unser Projekt genutzt haben.

Allen Zeitzeugen, den Bewohnern der Clus, Frau Geffers und Frau Wolter für die Unterstützung bei Planung und Durchführung sowie dem Leistungskurs Geschichte gebührt unser Dank für dieses aus unserer Sicht sehr gelungene Projekt!

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