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Interview mit einem Obdachlosen

Im Rahmen unseres Projektes haben wir, Niklas Brief, Thilo Holzhüter und Lukas Gehreke, einen Film über Obdachlose gedreht. In diesem haben wir einen Obdachlosen interviewt und ihn gefragt wie er zu dieser Situation gekommen ist und was seine Geschichte ist. Das Ziel dieses Filmes ist es, die Zuschauer zu sensibilisieren und ihnen zu Zeigen, dass diese Menschen eine Geschichte haben

und dass sie nicht einfach ignoriert werden sollten.

Um den Film zu drehen sind wir nach Braunschweig gefahren und durch die Stadt gegangen, um Obdachlose zu finden. Hierbei stießen wir auch zwei wesentliche Probleme. Zuerst einmal kostete es sehr viel Überwindung die Obdachlosen anzusprechen, da wir nicht wussten wie sie auf Uns und auf die Frage, ob wir sie interviewen und filmen dürfen, reagieren. Außerdem hatten viele Obdachlose eine sehr abneigende Haltung und schickten uns schnell fort. Allerdings sind wir auf einen Obdachlosen gestoßen, welcher sehr aufgeschlossen war. Er erklärte sich sofort einverstanden sich filmen zu lassen und meinte, dass es auch ihm helfe, wenn er darüber spricht, welche Fehler er begangen habe und somit die Zuschauer daran hindere, die selben Fehler zu begehen. Er hat uns in diesem einen Interview ungefähr eine Stunde Filmmaterial geliefert, welches wir anschließend zu unserem Film zusammenschnitten.

Diesen Film haben wir in den Religions- und Philosophiekursen der Q2 vorgestellt. Die Präsentation lief wie folgt ab: Wir haben zuerst den Film abgespielt und die Schüler und Schülerinnen gebeten, sich Notizen zu machen, wie der Mann auf sie wirke und welche Ansichten er habe. Als der Film zu Ende war, haben wir mit ihnen darüber gesprochen. Es wurde allgemein bemerkt, dass es viele Menschen gibt, welche den Obdachlosen helfen (in dem Film ist zu sehen, dass er Pommes und Zigarillos bekommt) und es wurde bewundert, dass er trotz der Rückschläge in seinem Leben nicht die Hoffnung verloren hat. Das Thema wurde auch von den Kurslehrern aufgegriffen, welche im Anschluss an unser Projekt mit ihren Kursen noch darüber sprachen und den Film für weitere Unterrichtsstunden haben wollten. Wir hatten den Eindruck, dass der Film sein Ziel nicht verfehlt hat und die Schüler und Schülerinnen einiges aus dem Film mitnehmen konnten. Wir werden versuchen den Film auf die Schulhomepage zu laden, damit er bei Interesse angesehen werden kann.

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