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Kennenlernfahrten der 5. Klassen 29. September bis 02. Oktober 2014

Klasse 5a in Thale

Nach den aufregenden ersten Tagen am Gymnasium Anna-Sophianeum ging es für die Schüler der Klasse 5a nach Thale. Bereits die Busfahrt wurde eifrig dazu genutzt neue Kontakte zu knüpfen und über die mögliche Zimmerbelegung zu diskutieren. Nach der kurzen Anreise wurden kurzerhand Sneakers gegen Wanderschuhe getauscht und es ging hinauf auf den Hexentanzplatz. Inspiriert von den Sagen über Hexen, Teufel und andere mythische Wesen trieben unsere „Neulinge“ auf dem nahegelegenen Harzbob ihr Unwesen bevor es mit der Schwebebahn wieder ins Tal ging. 

Am zweiten Tag brachte uns ein Bus zur Rappbodetalsperre, der höchsten Talsperre Deutschlands, wo die Schüler die Gelegenheit hatten, einen Blick auf die Staumauer und die Talsperre zu werfen. Im Anschluss traten wir unsere Wanderung durch das wunderschöne Bodetal an. Ausgerüstet mit Lunchpaketen und reichlich Flüssigkeit bestritten wir die fast 10km von Treseburg zurück nach Thale. Nach einer kurzen Verschnaufpause für unsere Füße machten wir uns für die bevorstehende Diskonacht bereit. Mit Knicklichtern ausgestattet, wurden die letzten Kraftreserven aktiviert bis gegen 23 Uhr auch die letzten Feierwütigen geplättet in ihre Betten fielen.

Am nächsten Morgen konnte die Klasse ihre Geschicklichkeit im Kletterwald unter Beweis stellen. In luftigen Höhen hangelten wir uns über Baumstämme, kletterten durch Tonnen hindurch oder fuhren mit einem Skateboard von Baum zu Baum. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter auf die Roßtrappe. Im Sagenpavillion erfuhren wir alles Wichtige über Brunhilde, den wütenden Bodo und den todesmutigen Sprung über die Schlucht. Mit der Seilbahn wieder unten angekommen, wurde das letzte Taschengeld in den angrenzenden Funparks ausgegeben.  Unseren letzten gemeinsamen Abend ließen wir bei einem gemütlichen Grillfest ausklingen. Müde aber zufrieden, traten wir Donnerstagmorgen die Heimreise an.


Klassenfahrt der 5bl nach Kelbra

Am 29.09. 14 trat die Klasse 5bl ihre Kennenlernfahrt nach Kelbra an. Nach einer langen Busfahrt wurden wir alle mit einem leckeren Mittagessen in der Jugendherberge empfangen. Gut gestärkt, traten wir unsere erste gemeinsame Wanderung zum Kyffhäuserdenkmal an. Obwohl der Aufstieg nicht ganz einfach war, hat sich der Gang bis auf die Spitze des Denkmals allemal gelohnt. Von oben hatten wir einen wunderschönen Ausblick über die Region. Am Abend genossen alle ihre Freizeit und fielen todmüde ins Bett. 

Der zweite Tag war geprägt von den Eindrücken in der Barbarossahöhle. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Rottleben und besichtigten Europas einzige Schauhöhle im Anhydritgestein. Wir begaben uns auf eine Entdeckungsreise durch Barbarossas unterirdisches Reich voller Wunder und Geheimnisse und erlebten eine faszinierende Kombination von Natur und Geschichte. Während der einstündigen Führung erfuhren wir jede Menge über Erdgeschichte und Geologie. Den Nachmittag und Abend verbrachten wir mit Freizeit und einer Gruppenaktivität, bei der einzelne Gruppen einen Stuhl aus Zeitungspapier bauten und ihn anschließend in einer Werbung präsentierten. Die Präsentation war sehr lustig und bescherte uns einen bunten Abend. 

Am Mittwochvormittag beschäftigten wir uns mit der Frage „Können Eier fliegen?“. Und tatsächlich haben zwei Eier den Flug in eigens für sie gebastelten Flugobjekten heile überstanden. Am Nachmittag wanderten wir bei sonnigem Wetter gemütlich zur Königspfalz Tilleda. Die als einzige vollständig ausgegrabene Pfalzanlage ist ein Freilichtmuseum, in dem wir das Innere eines Wohnhauses aus dem elften Jahrhundert besichtigen, Ritterspiele nachempfinden sowie Bogenschießen konnten. Einige haben auch Bänder geknüpft und Lesezeichen gebastelt. An diesem Nachmittag war für jeden etwas dabei. Den schönen Tag haben wir abends mit einem gemeinsamen Grillabend ausklingen lassen. 

Donnerstag hieß es dann Sachen packen, Zimmer aufräumen und die Heimreise antreten. Erschöpft und mit jeder Menge Erinnerungen im Gepäck endete unsere Reise gegen 13.00 Uhr am ZOB in Schöningen. 

 


Klassenfahrt der 5c nach Meisdorf

Alle fünften Klassen trafen sich um 7:30 Uhr am ZOB in Schöningen.

Nachdem die Busse richtig aufgeteilt waren und alle Kinder ihren Platz gefunden haben, begann unsere Kennenlernfahrt nach Meisdorf. Nach etwa zwei Stunden erreichten wir unsere Jugendherberge. Als erstes luden wir unser Gepäck aus und hatten vor dem Mittagessen noch etwas Zeit um in den Ort zu gehen. Somit machten wir uns an einer sehr schmalen Straße im Gänsemarsch auf den Weg und kamen zu einem Wildtiergehege, in welchem wir sogar einen Dammhirsch streicheln konnten. Nach einem kurzen Aufenthalt auf einem anliegenden Spielplatz gingen wir zurück zur Jugendherberge, wo wir die Zimmeraufteilung mit Hilfe von Herrn Gottschalt und Frau Lobach vornahmen. Anschließend aßen wir gemeinsam Mittag und bezogen die Zimmer, bevor wir zu Fuß entlang eines Naturwanderpfades zum Heimatmuseum gingen. Dort bekamen wir Einblicke in die Arbeit auf einem Bauernhof und konnten einen kleinen Ketten- oder Schlüsselanhänger selbst schmieden. Auf dem Rückweg zur Herberge bekamen wir ein Eis und hatten die restliche Zeit zur freien Verfügung. Viele haben sich sportlich betätigt oder entspannt.

Am Abend folgte das gemeinsame Abendbrot, bevor es um 21 Uhr für alle ins Bett ging, damit wir alle fit für den nächsten Tag waren.

Am Dienstag machten wir uns nach dem Frühstück zu Fuß und per Bus auf den Weg zur Konradsburg. Hier angekommen, konnten wir selbst Butter herstellen und diese später auch verkosten. Wir haben Stockbrot mit Marmelade an einem Lagerfeuer gegessen und haben uns im Schnitzen sowie im Papierschöpfen versucht. Später durfen wir die selbst erstellten Produkte als Andenken mit nach Hause nehmen. Auf der Burg bekamen wir nach dem Mittagessen eine Führung durch die alten Gemäuer. Wir erfuhren, dass oft Hochzeiten auf der Burg stattfinden und dass die dortige Mühle 40 Jahre lang von einem Esel angetrieben wurde. Auch dies durften wir selbst einmal ausprobieren.

Als wir von der Burg zurück waren, klang der Tag bei einem gemütlichen Grillen aus. 

Nach dem Frühstück am Mittwoch ließ jedes Zimmer mit verschiedenen Ideen die Eier fliegen. Wir bekamen von Hr. Gottschalt verschiedene Hilfsmittel wie Papier, Band, Schere,… mit dem Ziel, ein Ei so aus dem zweiten Stock fliegen zu lassen, dass es heile unten ankommt. Leider hat es nur ein Zimmer geschafft, ein heiles Ei an einer Schnur entlang herunter zu lassen. Dennoch hat es viel Spaß gemacht und alle bekamen eine Belohnung von Frau Lobach. 

Nun besuchte uns ein Jäger. Er zeigte uns seine Trophäen und erzählte uns viele interessante Geschichten über den Wald und die Tiere.

Mittwoch Nachmittag sind wir zur Burg Falkenstein gewandert. Sie lag auf einem hohen Berg, den wir zunächst erklimmen mussten. Dort oben angekommen, bekamen wir eine Führung durch die Burg. Sie ist genial wie eine Spirale gebaut, so dass Angreifer wenig Chancen hatten, die Burg einzunehmen. Nach der Führung haben wir eine Falkner-Show gesehen und anschließend das Museum besucht. Dort lag 46 Jahre lang unbemerkt ein Schatz, der aus Goldmünzen, Keramik und Diamanten bestand. Danach sind wir in den Turm, wo früher das Gold der Könige versteckt war, gegangen. Oben auf dem Turm war eine Aussichtsplattform, von der wir unsere Jugendherberge sehen konnten.

Am Mittwoch Abend um 19.00 Uhr veranstaltete die Jugendherberge eine Disco für uns und eine andere Klasse. Zwei Jugendliche haben Musik gemacht, die wir uns auch wünschen konnten. 

Nach drei tollen, erlebnisreichen Tagen traten wir am Donnerstag früh die Heimreise an.


Klassenfahrt der Klasse 5d nach Schierke

Vom 29.09. bis 02.10. machte die Klasse 5d den Harz – genauer gesagt den Ort Schierke – im Rahmen der Kennenlernfahrt unsicher. Am Montag konnten wir die Umgebung nach einer vergleichsweise kurzen Busfahrt schon ein erstes Mal erkunden und bewiesen beim „Harzer Tauglichkeitstest“ Geschicklichkeit, Teamgeist und einige auch ein erstaunliches schauspielerisches Talent für die Darstellung von Teufeln und Hexen (typisch Harz!). Besonders witzig war die Übung, röhrende Hirsche mit einer Gießkanne aus Metall nachzuahmen. Die letzten Energiereserven konnten wir an diesem Tag bei einem Völkerballturnier nutzen.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Brockenwanderung, bei der zwar so manch einer die eigenen Grenzen kennenlernte, wir aber alle letztendlich stolz behaupten können, den Auf- und Abstieg tapfer gemeistert zu haben – und dafür wurden wir zeitweise mit einer tollen Aussicht auf den Wanderwegen belohnt. Die Nachtwanderung am Abend konnte nur manche von uns gruseln, dafür entdeckten wir den Wald, seine Bewohner und unsere Sinne bei Nacht ganz neu.

Am Mittwoch besuchten wir die nahegelegene Stadt Wernigerode und bewiesen bei einer Museumsrallye Forscherqualitäten und Entdeckergeist. Ein Highlight war die Rückfahrt nach Schierke mit der „Brockenbahn“, die einige von uns sogar an der frischen Luft („Augen zu im Tunnel!“) erlebten. Im Anschluss daran durften alle noch ein paar Runden mit der Sommerrodelbahn fahren.Mit tänzerischem und akrobatischem Können überraschten dann noch einige von uns bei der abendlichen Abschlussdisko.

Am Abreisetag hatten wir nach dem Kofferpacken und Zimmerräumen noch genügend Zeit, um ein spannendes Experiment durchzuführen. Die Frage lautete „Können Eier fliegen?“ und wir wurden dazu in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam dieselben Materialien (u.a. Papier, Tesafilm, Luftballons) und kurz bevor der Bus kam, konnten wir unsere Konstruktionen testen und vorführen. Den Flug aus über zwei Metern Höhe überlebte leider nur ein Ei. Wir hatten alle großen Spaß bei dieser Aktion.

Nach der Busfahrt wurden viele von uns am ZOB in Schöningen von ihren Eltern empfangen. 

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