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Kulturaustausch im Rahmen des Sozialen Projektes

Nicht Mathe, Englisch oder Deutsch standen am 8. und 11. November bei der Klasse 8a des Gymnasiums Anna–Sophianeum auf dem Stundenplan sondern vielmehr ein Fach, welches sich “Kulturaustausch“ nennen könnte. Während dieser zwei Tage kamen die Schülerinnen Luisa Maushake und Friederike Köchy des 12. Jahrgangs in die Klasse 8a, um diese auf den bevorstehenden Besuch der Helmstedter Moschee vorzubereiten, welcher im Rahmen ihres Sozialen Projektes stattfinden sollte. 

Am Freitag wurde bereits deutlich, dass die gesamte Klasse ein großes Interesse an dem Oberthema „Der Islam und das Christentum im Vergleich“ an den Tag legte, denn mit dieser vorbereitenden Doppelstunde wollten die beiden Gymnasiastinnen die Unklarheiten und Fragen der Schülerinnen und Schüler klären. Daraufhin erstellte die Klasse mit Hilfe der beiden Zwölftklässlerinnen einen gemeinsamen Fragenkatalog, um die darin enthaltenden Fragen am Montag, den 11. November direkt vor Ort in der Moschee klären zu können. 

 

Am Montagmorgen wurden die leitenden Aspekte noch einmal wiederholt und der Fragenkatalog vervollständigt, bevor die Gruppe in Begleitung des Klassenlehrers Herrn Sohr mit dem Linienbus nach Helmstedt fuhr. 

Dort wartete schon der Vorsitzende der Moschee Zafer Dargin und der Imam (Vorsteher) mit Keksen und Tee auf die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums. 

Doch zuerst wurden die Räumlichkeiten der Moschee besichtigt und die Fragen der Gruppe geklärt. Dabei erfuhren die neugierigen Schüler auch mehr über Traditionen der fremden Kultur und entdeckten die wesentlichen Unterschiede der Religionen. 

Nach dieser ausführlichen Informationsrunde mit spannenden Fragen und auch Antworten, sammelte sich die Gruppe in der Teestube der Moschee und genoss die gelassene Atmosphäre und die Offenheit der Situation zum Austausch und zur Kommunikation. 

Dieses Soziale Projekt im Rahmen des Seminarfaches sollte Unwissen durch Wissen ersetzen und dadurch Vorurteile aus der Welt räumen, denn das Gymnasium Anna –Sophianeum ist kurz davor als “Schule ohne Rassismus – eine Schule mit Courage“ ausgezeichnet zu werden. Diese Initiative steht unter einer bundesweiten Koordination und wird am Schöninger Gymnasium von der Schülervertretung getragen und soll präventiv vor Demütigungen und Rassismus jeglicher Art schützen. 

Um diese Auszeichnung letztendlich zu erhalten, stimmten bereits nahezu alle Schülerinnen, Schüler, Lehrer und Mitarbeiter mit ihren Unterschriften für das Projekt. Des Weiteren erklärte sich auch die regionale Band „Once upon a rooftop“ aus Magdeburg, mit Karolin Plath und Steffen Wilhelmi, als Pate für das Projekt am Anna-Sophianeum bereit. 

Nach diesen zwei gelungen Tagen ziehen Luisa und Friederike ein positives Resümee und sind sehr zufrieden mit ihrem Projekt und vor allem mit der Mitarbeit der Klasse.

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